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Photo: Alþingi Ráðherrar Ráðherra Forseti Íslands Þingmenn.

Drei Jahre überbezahlt wegen Fehler im System

In den vergangenen drei Jahren sind 260 gewählte Volksvertreter, Minister und Staatsbedienstete überbezahlt worden, berichtet RÚV.
Die Überbezahlung war Resultat eines Irrtums bei der Berechnung der jährlichen Gehaltserhöhung und beläuft sich auf insgesamt 105 Mio ISK (753,783 EUR) oder ungefähr 400.000 ISK (2871 EUR) pro Person. Die Empfänger müssen die zuviel gezahlten Gehälter zurückzahlen.

Jedes Jahr bringt die staatliche Finanzbuchhaltung (FJS) die Gehälter der gewählten Volksvertreter, Minister und Staatsbediensteten entsprechend der Zahlen von Statistischen Amt und Personalverwaltung auf den neusten Stand. Die Gehaltserhöhungen waren in einem Gesetz aus dem Jahr 2019 festgeschrieben worden. In Vorbereitung zu den Gehaltserhöhungen für das Jahr 2022 stellte sich jedoch heraus, dass in diesen drei Jahren ein falscher Index benutzt worden, um die Gehälter der betroffenen Gruppe auszurechnen. Anstatt, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Lohnerhöhung für diese Gruppe auf die durchschnittliche jährliche Steigerung der regulären Löhne der Staatsbediensteten zu stützen, wurde als Maßstab für die Erhöhungen der Lohnindex für Staatsbedienstete herangezogen.

Ingesamt 260 Personen, darunter Staatspräsident Guðni Th. Jóhannesson, Parlamentarier, Richter, Staatsanwälte, Polizeichefs und der Direktor der isländichen Zentralbank, Ásgeir Jónsson, sind betroffen. Sie alle müssen die Fehlzahlungen zurückbezahlen, entweder indem die Summe von zukünftigen Gehältern abgezogen wird, oder per automatischer Zahlung über einen Zeitraum von 12 Monaten.

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