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Zuviele Touristen im Südosten und den Hafenstädten

Bewohner in touristischen Regionen des Südostens und in Kreuzfahrthäfen sind eher der Ansicht, dass dort zu viele Touristen sind, berichtet RÚV. In Akranes oder den südlichen Westfjorden wünschen sich Bewohner jedoch mehr Besucher.

Zuviele Touristen im Südosten
Einer neuen Umfrage des Regionalbüros und dem Verband der Landesteile zufolge findet die Hälfte aller Bewohner im Südosten Islands, dass zuviel Touristen dort unterwegs sind. Auch Bewohner in Orten, wo Kreuzfahrtschiffe anlegen, sind eher der Ansicht, dass es reicht.
Vor allem in den Regionen Rangárvallasýsla und die Skaftafellssýsla wünschen Bewohner sich weniger Touristen. Vífill Karlsson, ein Berater für den Verband westisländischer Gemeinden, findet das ziemlich viel. Immerhin befinden sich ausgerechnet in diesen Gebieten die beliebtesten Touristenziele, wie etwa die Gletscherlagune Jökulsárlón, der Nationalpark Vatnajökull, aber auch die Küstenorte Vík í Mýrdal und Höfn i Hornafjörður, beides Touristenhochburgen.

Mit Hotels kommen auch Besucher
Auch aus den Hafenstädten schlugVífill Unzufriedenheit entgegen, vor allem mit der hohen Zahl der Kreuzfahrttouristen. Er nennt die nordwestlichen Westfjorde, Snæfellsnes und Akureyri, alles Orte, an denen die Schiffe für Tagestouren halten.
Je weniger Einwohner eine Region hat, desto stärker die Abweichung. Aber es gibt auch Regionen, wo Bewohner sich gerne mehr Touristen wünschen, wie in Akranes und im Hvalfjörður, aber auch in der Húnavatnssýsla, im Skagafjörður und im Fjarðarbyggð.
Dass sich dort trotz touristischen Angebots nicht soviel Besucher einfinden wie erwünscht, könnte daran liegen, dass es in der Region keine bettenstarken Hotels gibt, die eine grössere Zahl an Touristen beherbergen könnten.

Anziehungskraft der Natur
Die allermeisten Besucher kommen in der Tat wegen der Natur. Aus einer Umfrage der Tourismusbehörde unter ausländischen Besuchern geht hervor, dass bei 97% aller Befragten die Natur entweder sehr grossen oder einigen Einfluss auf ihren Entschluss hatte, Island zu besuchen.
84% gaben an, vor allem Interesse an den nordischen Ländern zu haben, 80% kamen wegen des Outdoorerlebnisses. Rund 60% hatten den Tip von Freunden oder Verwandten erhalten.
Die Besucher blieben im Durchschnitt sieben Nächte. 90% besuchten Reykjavík, vier von fünf bereisten den Süden, zwei von dreien schauten sich die Halbinsel Reykjanes an, die Hälfte besuchte den Westen, ein Drittel fuhr nach Norden und rund 30% besuchte das Ostland. In die Westfjorde zog es 13% der Befragten.

 

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