WOW-Schulden in Aktien umgewandelt, Käufer für 51 Prozent gesucht Skip to content
WOW air
Photo: Flug Flugvöllur flugáhöfn.

WOW-Schulden in Aktien umgewandelt, Käufer für 51 Prozent gesucht

Schuldscheininhaber und andere Gläubiger der Fluglinie WOW Air arbeiten derzeit daran, die Schulden des Unternehmens in einen 49 prozentigen Anteil an der Fluglinie umzuwandeln. Wie RÚV schreibt, stamme diese Information aus zuverlässlicher Quelle.

Dies sei nur der erste Schritt, das Unternehmen vor dem Bankrott zu retten, im Weiteren muss nun ein Käufer für die restlichen 51 Prozent gefunden werden, bzw fünf Milliarden Kronen.

Die Gläubiger sind der Ansicht, damit werden WOW Air zu einer “wünschenswerteren und besten Verkaufsware.”

Falls dieser Deal unter Dach und Fach kommen sollte, wird Firmenchef und Gründer Skúli Mogensen einer der Aktionäre der Fluglinie, und die Aktionärsgruppe bunter als zuvor. Skúli wird jedoch nur Aktien an seinem Unternehmen besitzen wie jeder andere Aktionär. Darin waren sich einer Meldung von mbl.is zufolge alle Gläubiger einig, es habe keine Gegenstimme dazu gegeben.

Informationen von RÚV zufolge würde dies bedeuten, dass wenn und falls für WOW Air ein Käufer gefunden würde, die Kaufverhandlungen durch einen Aktionärsvertreter geführt würden, aber nicht zwingend wie in der Vergangenheit durch Skúli.

Die Kaufverhandlungen zwischen WOW und Indigo Partners sind angeblich genau aus diesem Grund geplatzt, es sei daher nicht unwahrscheinlich, dass die an den abgesprungenen amerikanischen Kaufinteressenten gerichtete Botschaft nun laute, man habe es geschafft, diesen Knoten zu lösen.

WOW hatte heute zwei Flüge nach und von London-Gatwick absagen müssen, der Flug nach Dublin verspätete sich. Svanhvít Friðriksdóttir, die Pressesprecherin des Unternehmens, liess in einer schriftlichen Miteilung an RÚV wissen, dass morgen alle WOW-Flüge nach Plan erfolgen, mit Ausnahme eines Fluges nach Las Palmas, der sich um viereinhalb Stunden verspäte.

Die Zukunft des Unternehmens ist dennoch erst einmal ungewiss. Sowohl Finanzminister als auch Premierministerin hatten zuvor deutlich gemacht, dass eine direkte Beteiligung des Staates an dem Unternehmen nicht in Frage komme.

Kaufverhandlungen zwischen der Icelandair Group und WOW Air waren am Wochenende gescheitert.

 

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