Webcam-Surfer stören Blick auf Eruption Skip to content

Webcam-Surfer stören Blick auf Eruption

Der Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes ist der Allgemeinheit zwar zugänglich, aber dennoch nicht für alle. So mancher traut sich die Bergwanderung nicht zu, oder wohnt zu weit weg für das Spektakel. Ungewiss ist, wie lange das Spektakel in dieser Form andauern wird. Nachdem man lange der Ansicht war, die Lava könne nur durch eine neue Erdbebenserie gestoppt werden, ergaben neuste Flächenmessungen, dass der Lavastrom etwas zurückgegangen ist.
Derweil hat die Stadt Grindavík eine Umfrage veröffentlicht, in der Namensvorschläge für den Ort gesucht werden. Bis zum 9. April kann man dort Ideen einsenden.

Für alle fernen Gäste des Geschehens waren schon recht früh Webcams aufgestellt worden: die Kamera des staatlichen TV-Senders RÚV steht am Fagradalsfjall, das Morgunblaðið hat eine Kamera am gegenüberliegenden Hang aufgestellt und aktuell neu ausgerichtet. Beiden Kameras gilt grosses Interesse.
Die Aufnahmequalität ist gut, und seit im Tal der Lava eine stabile Internetverbindung aufgebaut wurde, gibt es auch keine Unterbrechungen in der Lavashow mehr. Zumindest nicht von technischer Seite.

Doch mit wachsendem Besucherstrom entdecken auch immer mehr Freunde der sozialen Medien die Kameras als internationale Bühne und stellen sich dort selbst zur Schau. Nicht jeder findet das lustig, und es dauerte nicht lange, da gründeten Verärgerte eine Gruppe, wo Gleichgesinnte ihre Screenshots von Störenfrieden hochladen können.

Der Vulkanausbruch ist bis zum 5. April zwischen 6.00 Uhr morgens und 18 Uhr abends zugänglich, um 22 Uhr wird das Gelände geräumt. Das Parken auf der Strasse ist nicht mehr gestattet, Besucher werden in die Parkplätze eingewiesen.

Hier kann man Vulkanausbruch live gucken, aber auch Webcam-Surfer suchen gehen:

Webcam von RÚV

Webcam des Morgunblaðið

Timelapse für Ungeduldige

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