Vogelgrippe breitet sich in Island weiter aus Skip to content
súlur súla gannets
Photo: Langanes.

Vogelgrippe breitet sich in Island weiter aus

In der vergangenen Woche sind acht von 15 Proben positiv auf die Vogelgrippe getestet worden, informiert die isländische Veterinätaufsichtsbehörde. MAST hat alle Geflügelhalter aufgefordert, ihre Vögel vor der ansteckenden Krankheit sicher unterzubringen. Bislang gilt das Infektionsrisiko für den Menschen und andere Säugetiere jedoch als eher gering, auch Katzen und Hunde gelten als nicht gefährdet.
Die acht positiven Proben stammten aus drei verschiedenen Regionen des Landes: drei kamen von Basstölpeln aus Njarðvík und Grindavík, drei von Basstölpeln aus Snæfellsnes, einer stammte von einer Graugans aus Akureyri, und eine von einer Mantelmöve aus Húsavík. Die ersten positiven Proben waren Anfang des Monats bestätigt worden, damals war ein verendeter Rabe neben einem privaten Hühnerstall gefunden worden, mehrere Hühner waren daraufhin erkrankt und hatten gekeult werden müssen.

Ansteckungsgefahr für Hausgeflügel
“Es ist klar, dass die Vogelgrippe diesmal bei den Wildvögeln weitverbreitet auftritt, daher ist das Risiko für Geflügel hoch,” heisst es in der Meldung von MAST. “Am meisten sind Vögel dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt, die draussen gehalten werden, oder in Gebäuden ohne ausreichenden Infektionsschutz.”
Zum Schutz vor einer Ansteckung sollten Geflügelhalter daher ihre Tiere in geschlossenen Gebäuden oder unter einem festen Dach halten, damit sie nicht mit den Wildvögeln oder deren Ausscheidungen in Berührung kommen. Beschäftigte in der Landwirtschaft sollten ihre Schuhe wechseln und bei der Versorgung von Geflügel Schutzkleidung tragen. Futter- und Wassertröge und anderes Gerät sollte nur in einem Stall genutzt werden.
Wer verendete Vögel findet, sollte sie entweder gar nicht anfassen, oder nur mit Handschuhen, in eine Plastiktüte stecken und den Fund den Behörden melden.

 

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