Schneesturm verlief glimpflich, weil alle zuhause blieben Skip to content
Photo: Víðidalur road.

Schneesturm verlief glimpflich, weil alle zuhause blieben

Freiwillige Rettungskräfte sind beim gestrigen Unwetter zu mehr als 30 Einsätzen ausgerückt. In den meisten Landesteilen hat der Sturm inzwischen nachgelassen, nur im Osten ist es noch sehr windig. Sämtliche Warnstufen wurden am Morgen aufgehoben, berichtet RÚV.
Der Sturm hatte starke Niederschläge mitgebracht, die sich vor allem im Norden als Schneefall zeigten und die Strassen in Rutschbahnen verwandelten. Ein grosser Teil der Ringstrasse war daher im Südosten und Nordosten vorsorglich gesperrt worden. Die Strassenverwaltung ist dabei, die Ringstrasse zu räumen. Schnee und Eis behindern weiterhin den Verkehr, und in der Region Möðrudalsöræfi und Mývatn ist die Ringstrasse immer noch gesperrt.

Weniger Einsätze, weil alle zuhause blieben
Meteorologen hatten zuvor angenommen, dass der zu erwartende Sturm ähnlich wie das Unwetter im Dezember 2019 ausfallen könnte, damals war tagelang der Strom ausgefallen und viele hatten auch ohne Telefonverbindung in ihren kalten Häusern gesessen.
Ganz so schlimm verlief es diesmal nicht. In einzelnen Regionen fiel die Stromversorgung kurzzeitig aus, konnte aber rasch wiederhergestellt werden.
Bei den etwa 30 Einsätzen der Rettungskräfte ging es vor allem um im Schnee festsitzende Fahrzeuge, Sturm- und Wasserschäden.

Karen Ósk Lárusdóttir, die Pressesprecherin von Landsbjörg, zeigt sich zufrieden, dass es diesmal weniger Einsätze als 2019 gegeben habe. “Ich denke, das ist der Tatsache zu verdanken, dass es eine wirklich gute Vorbereitung gab, viele Bekanntmachungen, von Polizei wie vom Zivilschutz, dass die Leute zuhause bleiben sollen. Und ich glaube auch, dass unsere Landsleute inzwischen zuhören und sich an die Anweisungen halten, was bei so einem Unwetter eine wirklich wichtige Rolle spielt. Meinen Informationen nach ist das Unwetter ganz nach den Vorhersagen verlaufen.”

Pferde blieben sicher, 40 Touristen in Auffangstationen
Auch für die grossen Pferdeherden im Norden ist alles gut ausgegangen, nach Angaben des Pferdezüchterverbandes seien keine Unfälle oder Verluste zu beklagen.
In Vík í Mýrdal und Kirkjubæjarklaustur hatte das Rote Kreuz Auffangstationen eröffnet, weil im Süden die Ringstrasse wetterbedingt schon frühzeitig gesperrt worden war. Mehr als 30 Personen hatten sich am Abend dort eingefunden, die meisten konnten an Gästehäuser weitervermittelt werden, drei Personen brachten die Nacht im Gemeindezentrum zu. Heute morgen konnte die Auffangstation dann geschlossen werden.

Informationen zum akuellen Strassenzustand findet man auf vegagerdin.is, aktuelle Warnmeldungen gibt es auf safetravel.is

 

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