Unwetter brachte Monsterwelle von 40 Metern nach Island Skip to content

Unwetter brachte Monsterwelle von 40 Metern nach Island

By Dagmar Trodler

Waves crashing over Reykjavík lighthouse

Eine Monsterwelle vor Garðskagi auf der Halbinsel Reykjanes hat beim Unwetter in der vorvergangenen Nacht die 40 Meter-Marke der Messlatte gesprengt, daher ist nicht genau bekannt, wie hoch sie wirklich ausgefallen ist, berichtet mbl.is.
Wenn die Messung jedoch korrekt ist, war dies die höchste jemals an isländischen Küsten gemessene Welle und mit Sicherheit auch weltweit eine der höchsten Monsterwellen, heisst es in einem Memo der Hafenabteilung bei Vegagerðin, die Messstationen für Wellen an elf Orten in Island betreibt.
“Die Südküste des Landes ist eine der den Wellen ausgesetztesten Strandregionen der Welt, und es kann damit gerechnet werden, dass hier die höchsten Wellen an Land branden,” heisst es in dem Memo.

Die Wellenvorhersage liess bereits vermuten, dass sich das angekündigte Unwetter als Grossereignis präsentieren und eine sehr starke Brandung nach Island bringen würde. Es galt als wahrscheinlich, dass die Wellenhöhe ähnliche Werte erreichen würde wie am 9. Januar 1990, als die Messboje bei Garðskagi 25 Meter hoch sprang. Das war damals die höchste jemals in Island gemessene und bestätigte Höhe einer einzelnen Welle.

Die höchste signifikante Wellenhöhe, ein Mittelwert, der über einem Zeitraum von 30 Minuten ermittelt wird, hatte in der Messung der Garðsskagiboje in der vorvergangenen Nacht bei 19,8 Metern gelegen, allerdings geht man davon aus, dass der Wert wegen Messstörungen etwas nach unten korrigiert werden muss. Der bisherige Rekord einer signifikanten Wellenhöhe stammt aus dem Jahr 2013, damals lag er bei 19 Metern.
Insgesamt wurden beim gerade vergangenen Unwetter zehn Monsterwellen über 25 Meter und vier Monsterwellen über 30 Meter gemessen.

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