Ungewissheitsstufe wegen Landhebung an der Askja Skip to content
Photo: The Icelandic Meteorological Office. .

Ungewissheitsstufe wegen Landhebung an der Askja

Die isländische Landespolizei hat nach Absprache mit der Polizeidirektion in Norðurland Eystra die Ungewissheitsstufe über den Vulkan Askja ausgerufen, weil sich dort das Land weiter hebt, berichtet Vísir. In der vergangenen Woche waren rasche Veränderungen an der Askja festgestellt worden, sowohl von den GPS-Geräten an Ort und Stelle, als auch auf inzwischen ausgewerteten Satellitenbildern.

Die wahrscheinlichste Erklärung dafür ist eine Magmaansammlung in einer Tiefe von zwei bis drei Kilometern. In der kommenden Woche wollen die Vulkanabteilung des isländischen Wetterdienstes und das Geologische Institut der Universität Messungen und Überwachung der Askja ausweiten, um das Verhalten des Vulkans besser zu studieren. Zuletzt ist die Askja im Jahr 1961 ausgebrochen, der Ausbruch dauerte etwa sechs Wochen an.

In der Ungewissheitsstufe des Zivilschutzes wird die Überwachung von Ereignissen verstärkt, welche zu einem späteren Zeitpunkt die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung gefährden sowie Umwelt und bewohnte Gebiete bedrohen könnten. Diese Alarmstufe ist Teil des Organisationsplans beim Zivilschutz, um reibungslose Kommunikation und Information zwischen Einsatzkräften sicherzustellen. Für den Alltag der Bevölkerung hat die Ungewissheitsstufe keine direkten Auswirkungen.
Der Überflugcode für die Askja ist von grün auf gelb geschaltet worden. Dies erfolgt, sobald ein Vulkan mehr Aktivität als sonst zeigt.

 

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