Umweltbehörde testet Oberflächenwasser auf chemische Verunreinigung Skip to content
Photo: Mývatn lake. .

Umweltbehörde testet Oberflächenwasser auf chemische Verunreinigung

Die isländische Umweltbehörde arbeitet mit anderen Behörden daran, Oberflächenwasser in Island auf giftige und gefährliche Stoffe zu untersuchen, berichtet Vísir. Die Überwachung der Gewässer gehört zur Einführung europäischer Gewässerschutzrichtlinien. Ergebnisse werden in Kürze erwartet, dann wird sich herausstellen, ob die geltenden Grenzwerte auch hier eingehalten werden können.

Die Gewässer werden auf insgesamt 45 chemische Verbindungen untersucht, darunter Schwermetalle, Konservierungsstoffe, PAH (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), PBDE (Polybromierte Diphenylether, Flammschutzmittel) und Plastikweichmacher.
Im ganzen Land werden Wasserproben entnommen, die Entnahmeorte sind so gewählt, dass sie am Ende ein Überwachungsnetz bilden. Die Proben stammen aus Gewässern fernab von jeglicher Verschmutzung, sowie aus Gewässern, wo eine Verschmutzung vermutet werden kann.

Ersten Proben sind bereits im Labor, sie stammen aus dem Mývatn, Þingvallavatn, Eiðisvatn, Tjörnin in Reykjavík, Varmá in Ölfusi, Þjórsá, Ölfusá, dem südlichen Teil der Bucht Faxaflóa westlich von Kjalarnes, dem inneren Teil des Eyjafjörður, Pollur im Skutulsfjörður und dem inneren Viðeyjarsund in Reykjavík. Hinzu kommen noch einige Proben von Orten, wo man den Verschmutzungsgrad von Muscheln überwacht.
Eine Verschmutzung durch Menschenhand gelangt auf direktem Weg in die Gewässer, sowie durch Niederschlag und Luft auch von weiter her.

Viele dieser gefährlichen Stoffe landen am Ende im Meer und wirken sich auf den dortigen Lebensraum aus. Manche Chemikalien sind dort gefährlich, weil sie sich in den Lebewesen ansammeln. Wie es auf der Seite der Umweltbehörde heisst, kann die Verschmutzung durch Chemikalien kurzfristige wie langfristige Auswirkungen auf den Menschen und andere Lebewesen und deren Koexistenten haben.

 

 

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