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Photo: Húsavík.

Trend geht zur Camperübernachtung im Tunnel

In diesem Winter hat es nicht wenige Touristen in Campervans gegeben, die die Nacht in dem neugeschaffenen Tunnel Vaðlaheiðargöngur verbrachten. Der Tunnel verbindet die nordisländischen Städte Akureyri und Húsavík. Dafür hat der Geschäftsführer des Tunnels RÚV zufolge vollstes Verständnis.

Auch wenn nur wenige Touristen derzeit noch unterwegs sind, ist doch die Anzahl derer, die Campervans benutzen, stark gestiegen. Und so gab es in den vergangenen Monaten immer öfter Berichte von Campern, die den Tunnel als Übernachtungsmöglichkeit genutzt haben.
Er sei sicher dass die Touristen dort Schutz vor dem schlechten Wetter suchten, sagt Valgeir Bergmann. “Ich denke, das ist nun vor allem das Wetter da draussen, was soll ich sagen, wo es nicht besonders angenehm ist, zu übernachten, neben der Wetterlage, die hier im Norden in diesen Tagen herrscht,” meint der Geschäftsführer.
Doch auch wenn er Verständnis dafür habe, rate er davon ab. Die Luft im Tunnel sei zwar warm, 20 Grad und trocken, aber ziemlich verschmutzt.

Hinzu komme, dass die Touristen Müll und andere Hinterlassenschaften einfach stehenliessen.
“Da gab es diese Überraschungskiste, da wurde ein Weinkarton zurückgelassen, von dem wir glaubten, dass den einer vergessen hat, aber das war kein Weinkarton, das war das Morgengeschäft von einem aus dem Lieferwagen.”
Das Abstellen von Campervans über Nacht unterliegt in ganz Island bestimmten Regeln, wildes Campen ist in bewohnten Gegenden nicht erlaubt.

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