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Touristischer Flaschenhals: Zuwenig Busse für zuviele Reisegruppen

Im isländischen Tourismus wird es an einigen Stellen eng, weil Busse und Busfahrer fehlen, um etwa die vielen hundert Kreuzfahrttouristen vom Hafen in den gebuchten Tagesausflug zu fahren. Darunter leiden Unternehmen, die darauf angewiesen sind, dass die Besucher zu ihnen gebracht werden, wie etwa die Lagune Vök bei Egilsstaðir im Osten des Landes, berichtet RÚV.
In heissen Lagunen baden ist das Highlight des Urlaubs bei vielen ausländischen Touristen, und für die Betreiber von Vök übersteigen die Gästezahlen alle Erwartungen.

Kreuzfahrttouristen sassen fest
Vor einigen Tagen ging die Rechung jedoch nicht auf, denn zwei Kreuzfahrtschiffe legten zur gleichen Zeit im Städtchen Seyðisfjörður an. 4500 Touristen strömten an Land, und im Nu waren sämtliche verfügbaren grossen Reisebusse besetzt. Für den Rest der Gäste ging es dann einfach nicht weiter, denn es gab weder Fahrer noch Taxis oder Pferdekutschen.

Pro Tag besuchen über 1000 Gäste die Lagune Vök, und angesichts der steigenden Gastzahlen wird das Bad ab Ende Juni Tag und Nacht geöffnet haben, damit die Besucher auch nach Mitternacht im warmen Wasser liegen können.
Die Buchungen laufen weitaus besser als erwartet, freut sich Vök-Managerin Aðalheiður Ósk Guðmundsdóttir. Island sei inzwischen bekannt für seine tollen heissen Bäder, und viele Touristen besuchten mehr als eines, weil jedes Bad seinen eigenen Charme besitze.
Das Transportproblem hingegen bleibt, und wird hoffentlich bis zum Hochsommer für alle zufriedenstellend gelöst.

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