Spezieller Fonds für Erdschäden nach Offroad Fahrten Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Spezieller Fonds für Erdschäden nach Offroad Fahrten

Acht Parlamentsabgeordnete der Parteien Reformpartei, Linksgrüne, Piraten und Volkspartei haben dem Alþingi einen Vorschlag für die Gründung eines speziellen Erdreichschadensfonds vorgelegt, berichtet RÚV. In diesem Fonds sollen alle eingetriebenen Bussgelder aus Verfahren wegen Offroad Fahrens gesammelt werden. So können Vereine und Organisationen dann auf diese Gelder zugreifen, um die ständigen Reparaturen an Wegen und Erdreich durchführen zu können, die ausserhalb der Nationalparks durch Offorad Fahren verursacht werden.

Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass sämtliche Offroad Strafgelder in diesen Fonds laufen sollen, ganz gleich ob das Verkehrsdelikt im Nationalpark oder ausserhalb stattgefunden hat.

Die Gelder sollen dann jedoch ausschliesslich in Reparaturmassnahmen ausserhalb der Nationalparks fliessen.

Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass es für Schäden innerhalb der Nationalparks bereits Gelder für Reparaturen gibt, ausserhalb der Parks fehlen jedoch sowohl Kontrollinstanzen als auch finanzielle Mittel, um die durch Offroad Fahren und andere Besucher verursachten Schäden an Wegen und Erdreich zu beheben.

Der Fonds soll dabei helfen, die enormen Reparaturkosten schultern zu können.

Da die Bussgelder nicht in allen Fällen ausreichen, um die grosse Zahl der Schäden zu reparieren, müsse der zuständige Minister entscheiden, mit wieviel Geld der Fonds vom Staat jährlich bezuschusst wird, damit er seine Aufgabe erfüllen kann.

Die Reparaturarbeiten sollen nach Idee der Parlamentarier durch Sportvereine, Pfadfinder und Umweltverbände ausgeführt werden.

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