Schweres Busunglück am Öræfajökull Skip to content

Schweres Busunglück am Öræfajökull

Die Rettungsteams zwischen Reykjavík und Höfn im Hornafjörður sind heute nachmittag wegen eines Busunglücks unterhalb des Öræfajökulls in Südisland ausgerückt, berichtet RÚV. Im Bus hatten sich 32 Personen befunden, wie die südisländische Polizei mitteilt.

Der Notfallplan für Gruppenunfälle ist sofort in Kraft getreten, in Selfoss befindet sich das Organisationszentrum. Die Polizei hat die Ringstrasse rund um den Unfallort gesperrt. Bis 16 Uhr war noch nicht klar, wie lange die Sperrung andauern wird.

Um 15.05 Uhr war ein Notruf bei der Notrufhotline eingegangen. Der Unfall hatte sich bei Hofgarð, nördlich von Fagurhólsmýri zugetragen. Ein Bus war von der Ringstrasse gekippt und liegt einem Augenzeugen zufolge auf der Seite.

Bislang ist noch nichts über die Schwere der Verletzungen bekannt, die Polizei meldet jedoch Beinbrüche und Schürfwunden. Der Hubschrauber der Küstenwache ist auf dem Weg zum Unfallort. Der zweite Hubschrauber ist nicht flugbereit, doch ein dänisches Kriegsschiff im Hafen von Reykjavík bereitet seinen Hubschrauber auf den Abflug vor, er wird in Kürze am Unfallort erwartet, berichtet Vísir.is.

Ein Ärzteteam des Universitätskrankenhauses befindet sich an Bord des Flugzeug der Küstenwache auf dem Weg nach Höfn, über der Unfallstelle soll auf dem Weg auch Bergungsmaterial abgeworfen werden. Das Universitätskrankenhaus ist in Alarmbereitschaft versetzt worden, fünf Schwerverletzte sind angemeldet.

Zunächst hatte es geheissen dass sich 53 Personen in dem Bus befunden hätten. Eine halbe Stunde später korrigierte die Polizei die Zahl auf 32 Reisende und einen Busfahrer.

update 18.15 Uhr

Vísir berichtet, dass es sich bei den Fahrzeuginsassen um chinesische Touristen handelt. Fünf sind schwerverletzt, jedoch ausser Lebensgefahr. Bislang gibt es keine Erkenntnisse zum Unfallhergang. Die Strassenverhältnisse in der Region werden als problemlos bezeichnet.

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