Schwerer Verkehrsunfall auf dem Skeiðarársandur Skip to content

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Skeiðarársandur

Vier Personen, darunter drei Kinder, sind gestern nach Mittag bei einem Aufprallunfall zwischen einem grossen Geländewagen und einem SUV am Skeiðarársandur schwer verletzt worden, berichtet RÚV. Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr am Háöldukvísl. Beide Hubschrauber der Küstenwache rückten aus und transportierten sieben Personen auf die Unfallstation des Universitätskrankenhauses Fossvogur in Reykjavík, zwei Personen wurden mit dem Rettungswagen gefahren.

Bei den Verunfallten handelt es sich um französische und südkoreanische Touristen, insgesamt neun, wobei die Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren alle in einem Fahrzeug gesessen hatten.

Die Ringstrasse zwischen Kirkjubæjarklaustur und Skaftafell war bis 19 Uhr wegen Bergungsarbeiten gesperrt. Rettungseinheiten kamen aus Höfn, Vík und Kirkjubæjarklaustur, die Hubschrauber waren mit zwei Ärzten und zwei Krankenschwestern am Unfallort gelandet. Als erster an der Unfallstelle war ein Kleinbus mit 17 Personen an Bord.

Nach Angaben von Svanur Kristjánson, dem wachthabenden Leiter der südisländischen Polizei, war zwischen Unfallmeldung und Ankunft der Erstretter etwa eine halbe Stunde vergangen.

Grímur Hergeirsson, der diensthabende Polizeichef in Südisland, sagte RÚV gegenüber, eine halbe Stunde sei eine sehr lange Zeit, es sei kalt, eisglatt und sehr stürmisch gewesen, isländische Wetterverhältnisse eben, und er gehe davon aus dass es für die Businsassen schwer gewesen sein muss, solange bei den Verletzten auszuharren und auf Hilfe zu warten. Die Leute hätten das sehr gut gemacht.

Es besteht der Verdacht dass es sich um einen Frontalaufprall bei einem Überholmanöver bei Glatteis handelt, der Unfallhergang wird jedoch noch untersucht.

Die Businsassen wurden in der Auffangstation inKirkjubæjarklaustur psychologisch betreut.

Heute Morgen wurde bekannt, dass sich zwei der verletzten Kinder und ein Erwachsener auf der Intensivstation befinden, der Zustand der beiden Kinder sei ernst. Die Universitätsklinik ist dankbar dafür dass im Haus in Fossvogur eine Notaufnahme im ersten Stock eingerichtet worden war, so könne man derart Verletzte auch “auf normale Weise” versorgen, schreibt Vísir.

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