Schneereiches Wochenende brachte zahlreiche festsitzende Autos Skip to content

Schneereiches Wochenende brachte zahlreiche festsitzende Autos

Der schneereiche Winter hält Island auch weiterhin im Griff, das bekamen an diesem Wochenende viele zu spüren, die sich auf Sightseeingtour fernab der Ringstrasse begaben.
Gestern berichtete Vísir, dass freiwillige Rettungsteams aus dem Süden mehr als 70 Fahrzeuge aus dem Schnee auf der Mosfellsheiði ziehen mussten, die Autos hatten sich dort bei Schneesturm und Schneeverwehungen festgefahren. Sie wurden zum Besuchszentrum des Nationalparks gebracht, von dort gab es einen Convoi nach Selfoss, viele machten sich von dort aus auf den Weg nach Reykjavík.
Heute ging es gleich weiter, ein Fahrzeug sass in der östlichen Steigung der Hellisheiði fest. Die Mosfellsheiði war am Morgen immer noch gesperrt, Hellisheiði und Þrengsli standen unter Beobachtung.

Árni Gísli Árnason, der Bereitschaftsleiter bei der isländischen Strassenmeisterei, hatte am Morgen angegeben, man stehe vor Ort bereit, die Strassen zu sperren, falls es nötig werde. So könne man viel schneller eingreifen und verhindern, dass zuviele Fahrzeuge in den zu sperrenden Strassenabschnitt hineinfahren.

Die Zahl der Touristen, die bei schwierigen Bedingungen auf den Strassen des Landes unterwegs seien, stelle eine gewisse Herausforderung dar.
“Oft halten diese ungeübten Autofahrer dann mitten auf der Strasse an, wenn sie sich fürchten, oder am Strassenrand, in den geräumten Schnee hinein, wo sie sich schnell festfahren. Sie halten dann oder blockieren den Verkehr. Diese Situation ist anders als zuvor. Dass eine derart grosse Gruppe von unerfahrenen Autofahrern im Schnee fährt.” sagt Árni und fordert bessere Information und Belehrung über die Fahrbedingungen im isländischen Winter, vor allem nachdem das Thema in diesem Winter besonders im Süden und Südwesten schwere Auswirkungen auf den Tourismus gehabt hat.

In den Tagen vor Weihnachten war die Schnellstrasse zwischen Reykjavík und dem Flughafen in Keflavík über gleich mehrere Tage gesperrt gewesen, nicht nur Schneesturm hatten den Verkehr zum Erliegen gebracht, sondern auch hunderte von Fahrzeugen, die kreuz und quer standen und ein Durchkommen der Räumfahrzeuge verhinderten. “Das hätte vielleicht nicht so enden müssen, wenn da erfahrenere Autofahrer unterwegs gewesen wären,” glaubt Árni.

Die kommenden Tage sollen jedoch erst mal niederschlagsfrei und ruhig bleiben, und so besteht Hoffnung, dass sich die Freiwilligen der Rettungseinheiten und die Schneepflugfahrer ein wenig erholen können.

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