Reykjanesausbruch: Abenteurer entkommt Lavaschwall mit knapper Not (Video) Skip to content
Photo: Screenshot webcam mbl.

Reykjanesausbruch: Abenteurer entkommt Lavaschwall mit knapper Not (Video)

Heute gegen Mittag ist ein Besucher um ein Haar Opfer der glühenden Lava in den Geldingadalir geworden. Die Person hatte sich über die frisch erstarrte Lava auf den langen Weg zum Krater gemacht. In den Aufnahmen der Webcam ist zu sehen, wie sie sich umdreht, rennt und stürzt, just als mit hohem Tempo ein Schwall rotglühender Lava aus dem Krater fliesst.

RÚV berichtet, eine weitere Gruppe von Abenteurern habe sich der Webcam präsentiert, wobei dem Standort zu entnehmen ist, dass sie sich auf der erstarrten Lava befanden.
Der Fotograf Kevin Pagés wurde Zeuge, wie an mehreren Stellen Leute die Lava betraten, offenbar mit dem Ziel, näher an den Krater heranzukommen.

Seit etwa zwei Tagen ist die Lavafontäne in dem Hauptkrater versiegt. Dort brodelt nun ein Magmasee, der von den üblichen Aussichtspunkten nicht mehr zu sehen ist. Ohne Vorwarnung kocht die Magma hoch und spült über die Kanten des Kraters in alle Richtungen hinab.

Bogi Adolfsson, der Leiter der Grindavíker Rettungstruppe Þorbjörn, sagte RÚV gegenüber, diese “Halbwahnsinnigen” hätten jeden Rekord geschlagen. Polizei und und Rettungsmänner sind jetzt auf dem Weg zur Ausbruchsstelle und werden das Gelände voraussichtlich sperren.
Bislang hatten die Behörden auf das Aufstellen von Warnschildern vertraut, doch Bogi sagt, ganz offensichtlich müsse man zu drastischeren Massnahmen greifen. “Ich hatte ja gedacht, dass das ausrecicht,” sagte er, “aber jetzt fragt man sich, was kommt als nächstes? Schwimmversuche und ein Sprung in den Krater?”

 

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