Reykjanes: Vulkanausbruch zuende, vorerst Skip to content
Photo: Almannavarnir.

Reykjanes: Vulkanausbruch zuende, vorerst

Der Vulkanausbruch am Sundhnúkur auf der Halbinsel Reykjanes ist am vergangenen Samstag zuende gegangen. Seitdem beginnt das Land bei Svartsengi sich wieder zu heben. Nach Experteneinschätzung stellt sich die Abfolge der Ereignisse ähnlich dar wie zuvor zwischen einzelnen Vulkanausbrüchen.

Lovísa Mjöll Guðmundsdóttir, eine Expertin für Naturkatastrophen beim Wetterdienst, sagt, die Landhebung findet etwas langsamer statt als vor dem letzten Ausbruch.
„Auch weiterhin gibt es nur wenig seismische Unruhe in dem Gebiet, so wie bisher, und wir sehen anhaltende Aktivität in den Lavazungen, die noch vor Ende des Ausbruchs ausgetreten waren,“ sagt Lovisa Mjöll. Man müsse damit rechnen, dass diese Lavazungen noch etwas weiter vorwärts kriechen, bis sie erkalten und erstarren.

Die Wetterbehörde hat eine neue Risikoanalyse veröffentlicht, die bis zum 2. Juli Gültigkeit hat. Im Rahmen der Analyse ist die Gefahrenstufe für das Ausbruchsgebiet selbst und den Ort Grindavík heruntergestuft worden. Die Risikokarte werde Lovisa zufolge allerdings täglich neu geprüft.

Die Lavazungen, die in der vergangenen Woche am Kraftwerk Svartsengi den Schutzwall überwunden hatten, waren vor allem durch die Anwendung von kaltem Wasser zum Erstarren gebracht worden. Tagelang hatten Einsatzkräfte mit schwerem Gerät und Tankwagen der Feuerwehr neue Schutzwälle um das infrastrukturell wichtige Kraftwerk aufgeschüttet und die Lava erfolgreich heruntergekühlt.

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