Reykjanes: Neue Schutzwälle am Kraftwerk Svartsengi errichtet Skip to content
Fire trucks spew water at flowing lava
Photo: Lava cooling efforts near Svartsengi (Screenshot from RÚV).

Reykjanes: Neue Schutzwälle am Kraftwerk Svartsengi errichtet

An zwei Stellen hat Lava aus einem Lavasee am Sýlingafell den Schutzwall um das Kraftwerk Svartsengi überwunden. Vorgestern hatten Einsatzkräfte damit begonnen, den Lavastrom dort mit kaltem Wasser zu verlangsamen, und auch der Schutzwall wurde mit schwerem Gerät weiter aufgeschüttet.

Gestern Nachmittag um 17 Uhr war dann die Koordinationszentrale des Zivilschutzes geöffnet worden, von wo aus Aktivitäten in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Einsatzkräften geleitet werden. Die Arbeiten hatten im Schichtbetrieb die ganze Nacht gewährt und dauern an.
Inzwischen sind zwei zusätzliche Schutzwälle innerhalb des ursprünglichen Walles aufgeschüttet worden. Die Webkamera am Berg Þorbjörn ist auf die Baustelle gedreht worden. Das Erdwärmekraftwerk in Svartsengi versorgt die Halbinsel Reykjanes mit Strom und heissem Wasser für die Beheizung der Häuser.

Die Distanz vom Schutzwall zum Kraftwerk beträgt einen Kilometer auf leicht abschüssigem Gelände. Zur Zeit ist die Lava sehr langsam unterwegs. Nach Angaben von Hjördís Guðmundsdóttir, Pressesprecherin beim Zivilschutz, werden die Kühlungsaktivitäten unterdessen weiter betrieben, um den Lavastrom aufzuhalten.

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