Reykjanes: Formschöner Krater erhebt sich 25 Meter aus der Lava Skip to content
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Photo: Ísak Finnbogason/Facebook. The biggest crater..

Reykjanes: Formschöner Krater erhebt sich 25 Meter aus der Lava

An der Spalte Sundhnjúksgígarröð, aus der seit fast zwei Wochen Lava quillt, hat sich erstmals ein formschöner Krater gebildet, berichtet Vísir. Zu Beginn des Ausbruchs strömte die Lava auf einer Länge von etwa vier Kilometern an die Erdoberfläche, in den darauffolgenden Tagen war diese Förderstrecke auf einzelne Krater zusammengeschrumpft. Dem Dronenfotograf Ísak Finnbogason gelangen nun Aufnahmen des Kraters. Das Eruptionsgebiet liegt in unzugänglichem Gelände.

Landhebung schwer zu interpretieren
Die Vulkanologin Lovísa Mjöll Guðmundsdóttir geht davon aus, dass der Ausbruch noch eine Weile erhalten bleibt, berichtete RÚV gestern. Drei Krater sind noch aktiv, und in Svartsengi hebt sich das Land bereits wieder, wenn auch weitaus langsamer als vor dem derzeitigen Magmaeinschuss. Es sei schwer zu sagen, ob die Landhebung den Ausbruch mit Magma füttere, oder ob sich unter Svartsengi wieder Magma ansammle.
Der Lavafluss stehe unter ständiger Beobachtung, erklärt Lovísa Mjöll. Jeden Tag prüfe man die Entwicklung, um entscheiden zu können, wo und wie die Schutzwälle erhöht werden müssen.

Begrenzter Zugang zum Eruptionsgebiet
Das Kratervideo und das obige Foto stammt vom 24. März, und ist eins der besten, die vorliegen. „Solches Bildmaterial ist sehr willkommen, um sich zu orientieren, immerhin gibt es nur sehr begrenzten Zugang zum Eruptionsgebiet, und die Aufnahmen aus den Webcams sind eigentlich die einzigen verfügbaren,“ schrieb die Vulkan- und Naturkatastrophengruppe Südisland gestern auf ihrer Facebookseite. Ísaks Video zeige gut, wie der formschöne grösste Krater enstanden sei. Seine Lage ähnelt bekannten älteren Kratern auf der Halbunsel Reykjanes, wie etwa der im Lavafeld Stampa am Kraftwerk Reykjanesvirkjun.

Der Krater erhebt sich 20 bis 25 Meter hoch über das Lavafeld und rund 40 Meter über dem Land vor dem Ausbruch, heisst es in dem Beitrag.

Hier gibt es das Dronenvideo von Ísak Finnbogason:

 

 

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