Reykjanes: Flussbett für potentiellen Lavastrom gesprengt Skip to content
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Photo: RÚV. Lava flowing over Grindavíkurvegur.

Reykjanes: Flussbett für potentiellen Lavastrom gesprengt

Gestern haben Bauarbeiter in Grindavík einen Felszug in der Nähe des Sendemastes am nach Westen führenden Nesvegur gesprengt und damit begonnen, auch von Westen her einen Schutzwall an dem Ort entlang aufzuschütten, berichtet Víkurfréttir. Bislang gibt es durchgehende Schutzwälle nur im Norden und an der Ostflanke des Ortes.

Zunächst hatte man Löcher in den Felszug gebohrt, der als Hindernis für einen möglichen Lavastrom hinunter zum Meer betrachtet wurde. Dann sind Teile des Felsens gesprengt worden. Vor den Ostertagen sollen in dem Gebiet weitere Sprengungen stattfinden und rund 5000 Kubikmeter Fels aus einem potentiellen Flussbett entfernt werden. Bei den Massnahmen sind bislang tonnenweise Sprengstoff zum Einsatz gekommen.

Die Umweltbehörde verzeichnet für heute eine starke Gasverschmutzung in Svartsengi und der Blauen Lagune. Das Schwimmbad bleibt bis auf weiteres geschlossen. Personen mit schweren Herz- und Lungenerkrankungen sollten sich möglichst gar nicht in betroffenen Gebieten aufhalten, schwere körperliche Arbeit und sportliche Betätigung sollten vermieden werden.

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