Reykjanes: Drei Krater, Unwetterwarnung, Blaue Lagune geöfffnet Skip to content
Blue Lagoon, bláa lónið
Photo: Golli. Blue Lagoon.

Reykjanes: Drei Krater, Unwetterwarnung, Blaue Lagune geöfffnet

An der Kraterreihe Sundhnúksgígaröð sprudelt Lava weiterhin aus drei Schloten und strömt in zwei Richtungen. Von den südlichen Kratern aus ist Lava nach Süden und Südwesten unterwegs, aus dem nördlichen Krater strömt sie nach Osten, berichtet Vísir.
In der vergangenen Nacht hat sich eine Spalte am Schutzwall von Grindavík geöffnet, und Dampf war beobachtet worden. Bislang ist dort nach Angaben der diensthabenden Expertin beim Wetterdienst, Brýndís Ýr Gísladóttir, jedoch kein Lavafluss zu verzeichnen.

Schlechtwetterwarnung für ganz Island
Für die gesamte Insel besteht schon heute wegen Unwetters die gelbe Warnstufe, der Wind dreht auf West, damit zieht die Gaswolke nach Osten, auf die Städte Hveragerði, Selfoss und die Gemeinde Ölfus zu. Informationen gibt es auf loftgaedi.is. Die Gaszusammensetzung aus der Eruption ist allerdings bislang weitgehend unbekannt, schreibt Vísir.
Die Bergregionen der Halbinsel Reykjanes sind wie Hochland zu betrachten, bei schlechtem Wetter kann das Wandern dort lebensgefährlich sein.

Blaue Lagune öffnet Betrieb
Heute öffnet nach Erlaubnis der Behörden die Blaue Lagune ihre Tore wieder für Badegäste, nachdem am 29. Mai evakuiert worden war. In einer Mitteilung der Polizei von Suðurnes heisst es, man habe alle Sicherheitsvorkehrungen überprüft.

Um ausreichend Fluchtwege sicherzustellen, haben Polizei, der Energieversorger HS Orka und die Blaue Lagune einen einstreifigen Schotterweg von Svartsengi aus angelegt, der an den Nesvegur westlich von Grindavík anschliesst. Die Zufahrtsstrasse zur Lagune sowie der Nesvegur waren von Lava überrollt worden.
Die Schotterpiste ist nicht für den Allgemeinverkehr, sondern ausschließlich für Badegäste der Lagune zugänglich.
Es ist auch weiterhin nicht gestattet, vom Parkplatz der Blauen Lagune in Richtung Ausbruchsgebiet zu laufen. Zugang zu dem Gebiet haben nur Einsatzkräfte, sowie Wissenschaftler und Mitglieder des Journalistenverbandes, jeweils mit einer behördlichen Genehmigung.

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