Neue Felswand aus dem Gletschereis aufgetaucht Skip to content

Neue Felswand aus dem Gletschereis aufgetaucht

Eine etwa fünfzig Meter hohe Felswand ist nun westlich der Grímsvötn aus dem Eis aufgetaucht, nachdem sie fast ein halbes Jahrhundert unter dem Eis verborgen gelegen hatte, berichtet RÚV.

Nach Ansicht des Geologen Magnús Tumi Guðmundsson ist dies auf eine vermehrte vulkanische Aktivität zurückzuführen. Die Grímsvötn liegt im westlichen Teil des Gletschermassivs Vatnajökull und gehört zu den aktivsten Vulkanen des Landes. In den vergangenen Jahren waren dort vermehrte vulkanische Aktivität und Erdwärme verzeichnet worden, beides führt zu einem Abschmelzen des Gletschers.

Die Felsen wurden bei der Frühjahrsfahrt des isländischen Gletscherforschungsvereins entdeckt.

Im Nachrichtenlink gibt es ein Video von der Region zu sehen.

Magnús Tumi weist darauf hin, die Gletscherschmelze in diesem Bereich sei nicht auf den Klimawandel zurückzuführen, sondern vor allem auf die vermehrte Erdwärme vor Ort.

Wenn wir vor 20 Jahren darüber gesprochen hätten, dann hätte ich gesagt, das bedeute, dass es mehr Gletscherläufe aus den Grímsvötn geben wird. In diesem Zeitraum ist jedoch etwas anderes passiert, die Erdwärme hat sich nämlich verschoben, sodass sich das Wasser nicht mehr in den Grímsvötn sammelt, wie es im Jahr 1996 gewesen ist. Daher sehen wir auch keine Gletscherläufe mehr aus den Grímsvötn,” erklärte der Geologe.

Die Felsen werden untersucht, wenn sie noch weiter aus dem Eis herausragen.

Das ist Teil einer Caldera. Das sind steile Felsen. Das war von ihnen sichtbar ist, sind auf jeden Fall fünfzig Meter hohe Felsen. Wenn das so weitergeht, werden die noch höher,” schätzt Magnús Tumi.

Wir haben Felsen an drei Stellen gefunden. Dort sind Felsen, die noch nicht sichtbar sind, die ihren Namen aber in den siebziger Jahren erhalten haben. Sie heissen Depill und Mósar und werden hoffentlich bald sichtbar.”

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