Neue Badelagune "Reykjaböðin" entsteht in Hveragerði Skip to content
Hveragerði Reykjaböðin, hot river
Photo: Screenshot RÚV.

Neue Badelagune “Reykjaböðin” entsteht in Hveragerði

Am Fuße des für seinen heissen Fluss bekannten Reykjadalur oberhalb der südisländischen Stadt Hveragerði soll im kommenden Jahr eine neue Badelagune mit touristischem Service wie einem Hotel und Restaurants gebaut werden. Im Stadtrat hält man das Grossprojekt für einen Aufschwungfaktor für die Gemeinde, berichtet RÚV.

Schaffung von Arbeitsplätzen
Die Stadt Hveragerði und die Gesellschaft Reykjadalsfélagið haben sich auf eine umfassende Entwicklung des Tourismus im Reykjadalur in den kommenden Jahren geeinigt. Der Vorstandsvorsitzende des Reykjadalsfélag, Brýnjólfur J. Baldursson, sagt, die Vereinbarung sei von großer Bedeutung für die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Das Árholmi-Gebiet in Hveragerði, wo sich der heisse Badefluss in den Bergen oberhalb der Stadt befindet, ist bei den Einheimischen wie Touristen ein beliebter Ort. Eine gute Stunde ist man über steile Pfade zu der versteckten und komfortlosen Badestelle unterwegs, und so mancher hat sich bei schlechtem Wetter dort schon verirrt. Die neue Badelagune soll unten im Tal vor dem derzeitigen Parkplatz gebaut werden, wo sie für jedermann gut erreichbar ist. Brynjólfur kündigte an, dass die Lagune gleich im ersten Schritt entstehen soll, um auch Gästen ein heisses Bad zu ermöglichen, die nicht in die Berge wandern wollen oder können.
Für das Projekt müssen zunächst Grundstücke erschlossen und Baurechte erteilt werden. Der Umfang ist beträchtlich, und das Grossprojekt, das den Tourismus ankurbeln soll, wird sich daher über drei bis fünf Jahre ziehen. Die Kosten werden auf etwa 10 Mrd ISK veranschlagt, ein Drittel davon entfällt auf die Badelagune Reykjaböðin.

Projekt für alle
Brynjólfur hebt hervor, dass das Projekt nicht nur Arbeitsplätze schaffe, sondern auch einen Service für die Einheimischen darstelle, wobei er erst die Einheimischen nenne, und in zweiter Linie die Touristen, die das Gesamtbild der Kundschaft vervollständigten.
Die Stadtratsvorsitzende Jóhanna Ýr Jóhannsdóttir begrüsst das Projekt, das sich gut in die neuen Ziele der Gemeinde einfüge, die eine florierende Arbeitswelt, Tourismus, Gesundheit und Gemeinschaftsleben anstrebten.

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