Naturschutz des Kirkjugólf ausgeweitet Skip to content
Photo: kirkjugólf, wikimedia.

Naturschutz des Kirkjugólf ausgeweitet

Islands Minister für Energie, Klima und Umweltfragen, Guðlaugur Þór Þórðarson, hat die Schaffung eines staatlichen Schutzplanes für das Lavaphänomen kirkjugólf in der Nähe von Kirkjubæjarklaustur bestätigt, berichtet das Bændablaðið.
In einer Pressemitteilung auf der Webseite des Ministeriums heisst es, kirkjugólf (Kirchenfussboden) sei ein flacher, von Gletscher und Wasser geschaffener Basaltfelsen, der in senkrechten Basaltsäulen endet, die bis knapp über die Erdoberfläche reichen und dort einen 80 Quadratmeter grossen glatten Boden bilden. Der “Kirchenboden” geniesst geologischen wie historischem Schutzstatus, dazu einen grossen pädagogischen Wert. Der Naturschutzplan wurde um den Zusatz erweitert, dass das Fotografieren und Drehen von Filmen weder die geologische Formation, noch Flora oder Fauna oder das Naturerleben anderer innerhalb des unter Naturschutz stehenden Gebietes stören darf.

Sollten Dreharbeiten und Fotografieren selbige beinträchtigen, muss eine Erlaubnis bei der Umweltbehörde in Abstimmung mit den Landeigentümern eingeholt werden.
Das Übernachten am Kirkjugólf ist nicht gestattet. Die Öffentlichkeit hat jedoch Zugang zu dem geschützten Gebiet über einen Wanderweg vom Parkplatz am Geirlandsvegur.
Die Bewahrung der Basaltsäulen und das besondere Aussehen des Bereichs sind nach Angaben des Ministers sehr wichtig, aber auch der Zugang der Öffentlichkeit, damit der Ort von vielen besucht werden kann. Kirkjugólf steht seit 1987 unter Naturschutz.

 

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