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ísafjörður cruise ship
Photo: Erik – Ships in Ísafjörður harbour..

Maximal 5000 Kreuzfahrttouristen pro Tag in Ísafjörður

Die Stadt Ísafjörður hat für den kommenden Sommer eine Tageshöchstzahl für Kreuzfahrttouristen festgesetzt, berichtet RÚV. Ausserdem dürfen Kapitäne der Touristenkreuzer nur noch in Notfällen das Schiffshorn betätigen. Mit diesen neuen Regeln soll nach Angaben des Stadtratsvorsitzenden sichergestellt werden, dass man Kreuzfahrtschiffe auch langfristig in den Hafen lassen kann.

Maximalzahl steigt nach zwei Jahren
Das erste Kreuzfahrtschiff der Saison hatte am Wochenende in Ísafjörður angelegt. Rund 200 Kreuzfahrtschiffe mit etwa 200.000 Touristen werden für diesen Sommer erwartet. Der Vorsitzende des Stadtrates, Gylfi Ólafsson, sagte RÚV gegenüber, die Stadt profitiere von den Schiffen. „Die grösste Neuerung in dieser Politik ist eine Tageshöchstzahl an Gästen, die wir an jedem Tag empfangen können.“

Die Tageshöchstzahl wurde auf 5000 Touristen pro Tag festgesetzt. Diese Zahl soll nach zwei Jahren dann steigen.
„Wenn der Tourismus auch weiterhin seine Infrastrukturen ausbaut, mehr Reisebusse kauft und den Service ausweitet, und die Gemeinde sich besser um die Gäste kümmert, etwa aufpasst dass Toilettenanlagen und Dienstleistungen geöffnet sind, und all sowas, dann sind wir durchaus in der Lage, auch mehr Gäste zu empfangen,“ sagt Gylfi.

Die Kreuzfahrtschiffe erbrächten zwei Drittel aller Einnahmen des Hafens, und der Tourismus profitiere ebenfalls von den Schiffen. Neben der Tagesbegrenzung liegt auch der Vorschlag vor, einen vom Hafen finanzierten Fonds zu gründen, um Kultur und Dorfatmosphäre zu fördern.

Gute Luft in Ísafjörður
Beim Thema Umwelt und Abgase ist Gylfi guten Mutes. Die Luftqualität am Hafen sei gut, ausserdem wolle man mehr Messgeräte aufstellen.
Anders als im Reykjavíker Hafen können die Liegegebühren nicht vom Mass der Umweltverschmutzung bestimmt werden, weil der Hafen von Ísafjörður durch die Kommune betrieben wird. Wenn die Gemeinde eine Gebühr festlege, folgten dieser die gleichen Regeln und Steuern.
„Bei den Kreuzfahrtschiffen sind wir der drittgrösste Hafen im Land, und bald haben wir Akureyri oder Reykjavík eingeholt,“ erklärt Gylfi, „Wir würden gerne die Hafengebühren aufgrund der Umweltbelastung berechnen, sodass Schiffe, die weniger verschmutzen, auch weniger zahlen, aber wir dürfen das nicht.“

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