Legendäres Unwetter vor 40 Jahren verschob Kirche von ihrem Platz Skip to content
Photo: Screenshot RÚV.

Legendäres Unwetter vor 40 Jahren verschob Kirche von ihrem Platz

Vor 40 Jahren ereignete sich das sogenannte Engihjalla-Unwetter, dessen Schäden so gross waren, dass isländische Medien gestern daran erinnerten.
Benannt wurde das Unwetter nach der Strasse Engihjalli in der Reykjavíker Vorstadt Kópavogur, wo der Sturm zwischen den Hochhäusern völlig entfesselt tobte. Viele Autos, die zwischen den Blocks geparkt waren, wurden umhergeschoben, manche flogen gar davon, oder landeten auf der Seite an einer Hauswand. Dachplatten segelten wie riesige Rasierklingen (Originalton des Kommentators) an den Fenstern vorbei.

“Die Böen waren zwischen den Häusern am heftigsten, und hier sind die Autos wie frisch gefällte Bäume weggeflogen,” erzählte damals Guðjón Einarsson dem Reporter. “Man sah kaum etwas.” sagte ein anderer. Das Auto habe an einer Stelle gestanden, und auf einmal ganz woanders, alles sei umhergeflogen.

Auf dem Inlandsflughafen wurden Flugzeuge beschädigt, drei von ihnen in der Halle, eins vor der Halle landete auf der Oberseite. Die Kirche von Staðarhóll in Saurbær in den Dalir wurde vom Fundament verschoben und wäre wohl noch weiter gezogen, wenn das Gemeinschaftshaus von Tjarnarlundur nicht im Weg gestanden hätte.
Im gesamten Westen gab es Schäden an Häusern, Ställe wurden dem Erdboden gleichgemacht, und in vielen Gewächshäusern zersplitterten die Glasfenster.
Hier kann man alte Filmaufnahmen zum Unwetter sehen.
Das tragischste Unglück ereignete sich an jenem Tag auf See: zwei Seeleute kamen ums Leben, als die Heimaey VE am Strand von Þykkvabær auf Grund lief.

 

 

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