Lavahöhlen zum Schutz vor Plünderern gesperrt Skip to content
Lava cave
Photo: Þeistareykjahraun Screenshot RÚV.

Lavahöhlen zum Schutz vor Plünderern gesperrt

Die Umweltbehörde bereitet die Zugangssperrung zu zwei Höhlen im Lavafeld Þeistareykjahraun in Nordisland vor, um die einzigartigen Tropfsteinformationen vor der Zerstörung zu schützen, berichtet RÚV.
Geologen hatten das Höhlensystem intensiv untersucht und kartiert, um sicherzugehen, dass sie keinen weiteren Zugang zu den Höhlen übersehen. Im Anschluss sollen 40 Quadratmeter dann komplett geschlossen werden.

In der Þeistareykjahraun sind 15 Lavahöhlen bekannt. Eine von ihnen, die derzeit für das öffentliche Betreten geschlossen wird, ist 2500 Jahre alt und beherbergt eine Fülle von Stalagmiten und Stalagtiten.
Die zweite Höhle war letzten Winter entdeckt worden und kurz nach Berichtersatttung in den Nachrichten bereits geplündert worden. Diese beiden Höhlen werden daher geschlossen, um sicherzustellen, dass nicht noch mehr Schaden angerichtet wird oder weitere der einzigartigen Mineralformationen gestohlen werden.

Stalagmiten und Stalagtiten stehen in Island seit dem Jahr 1974 unter Schutz. Es ist gesetzlich verboten, diese mineralischen Formationen abzubrechen oder in irgendeiner Form zu beschädigen.

Natürlich steigt nicht jeder mit dem Vorsatz der Zerstörung in solch eine Höhle, doch die Naturschützer wollen kein Risiko mehr eingehen. Sie haben zehn Zugangsorte zu dem Höhlensystem gefunden, die nun mit Metallgittern und Schlössern blockiert werden. Das ganze Projekt soll geschätzte zwei bis drei Mio ISK (18,394 EUR) kosten.

Im Nachrichtenlink gibt es einen Kurzfilm  mit Aufnahmen aus der Höhle.

 

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