Hotelquote in Reykjavík 101 ausgereizt Skip to content
Fosshotel quarantine Reykjavík COVID-19
Photo: Fosshotel/Facebook.

Hotelquote in Reykjavík 101 ausgereizt

Im Reykjavíker Postleitzahlbezirk 101 gibt es inzwischen 32 Hotels, das sind soviele wie nie zuvor. Hinzu kommen über 40 Gästehäuser und mehr als 100 AirBnB Wohnungen, die an Touristen vermietet werden. Vor der COVID-Pandemie hatte es um die 2600 Gastzimmer gegeben, diese Zahl hatte danach rapide abgenommen, und liegt inzwischen bei fast 3000 Zimmern in 101.

Die Buchungen für die kommenden Monate laufen gut, so Hildur Ómarsdóttir, die stellvertretende Geschäftsführerin von Iceland Collection Hotels. Die Nachfrage nach Zimmern sei ganzjährig gross, wobei während der Sommermonate ein Reykjavíkaufenthalt oft am Anfang oder Ende der Islandreise stehe.

Einwohner- und Besucherzahl gleich hoch
Um die 16.000 Einwohner sind in 101 gemeldet, und ähnlich viele Touristen werden in der Hochsaison dort gezählt. RÚV schreibt, die Innenstadtbewohner hätten zwar durchaus Spass an den ausländischen Besuchern, zumal sie die Stadt mit Leben erfüllten. Aber nicht alle zeigen sich begeistert, vor allem wenn sich zur nächtlicher Stunde Busse durch die Strassen zwängen und Mietwagenfahrer die wenigen verfügbaren Parkplätze in Beschlag legen.
Sigrún Tryggvadóttir vom Bürgerverband berichtet, sie habe schon oft Touristen über einen Mangel an Einheimischen klagen hören, in der Stadt träfen sie vor allem andere Touristen und die ausländischen Mitarbeiter aus der Gastronomiebranche.

Hotelquote ausgereizt
Dennoch ist das Investoreninteresse an neuen Hotels auch weiterhin gross. Der Stadt liegen etwa Anträge vor, das alte Gebäude von Landsbanki oder das alte Parlamentsbürogebäude in Hotels umzuwandeln. Doch aus solchen Plänen wird nichts, denn die Hotelquote für 101 ist nahezu ausgeschöpft. Die Quotenregelung sieht vor, dass nicht mehr als 23 Prozent der Quadratmeter in diesem Stadtbereich für Hotels genutzt werden dürfen, das gleche gilt für Laugavegur und Hverfisgata.
Diese Regelung war im Jahr 2018 beschlossen worden, und da soll sich vorerst auch nichts ändern, versichert Reykjavíks Bürgermeister Dagur B. Eggertsson. Man habe eine Obergrenze erreicht und den weiteren Aufbau in andere Viertel verwiesen, wie etwa entlang der Sæbraut, am Kirkjusandur, Lauganes, Suðurlandsbraut und entlang der geplanten Stadtbahnrouten.

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