Hochlandflüsse im Süden nicht zu furten Skip to content

Hochlandflüsse im Süden nicht zu furten

Die Strassenverwaltung hat gestern für die Flüsse Hellisá (F206 am Lakavegur), Syðra-Ófæra (F233 am Álftavatnskrókur) und die Krossá (F249, Þórsmörk) eine Warnmeldung herausgegeben. Nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage sind die Pegel in den Flüssen stark gestiegen.

Die Polizei im Südland bittet alle Reisenden im Hochland vorsichtig zu fahren, weil es auch weiterhin viel regnet. Viele Flüsse seien zur Zeit nicht zu durchqueren, sagte Sveinn Kristján Rúnarsson, der Leiter der südisländischen Polizeiwache. Jeder, der sich dieser Tage ins Hochland begibt, müsse sich vorher sehr gut informieren. Auch die Gefahr von Steinschlägen und Schlammlawinen, sowie unterspülten Strassen und abgebrochenen Strassenkanten steigt mit jedem Regentag

Aber auf der Wetterkarte stehen auch weiterhin ergiebige Regenfälle. “Wir sitzen fest in der Windrichtung aus Süd Südwest, die sind beide nass und warm,” sagte Wetterexperte Teitur Arnason mbl.is gegenüber. Nur im Nordosten bleibt es auch weiterhin angenehm warm und trocken.

In der Þórsmörk wurde heute ein Versuch unternommen, die Furt über die Krossá zu vertiefen. Der Fluss kann zur Zeit ausschliesslich mit grossen Geländewagen gefurtet werden.
Þóra Björg Ragnarsdóttir, die Hüttenwartin in Básar im Góðaland, bestätigt, die Bedingungen seien schlecht, und es habe seit letztem Samstag ununterbrochen geregnet.
“Ich würde keinen hier rausschicken, ausser es ist ein erfahrener Autofahrer im modifizierten Geländewagen.”

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