Grindavík: Suche nach Vermisstem wurde eingestellt Skip to content
Photo: Björgunarsveit Þorbjörn, Grindavík.

Grindavík: Suche nach Vermisstem wurde eingestellt

Der Polizeidienststellenleiter von Suðurnes hat entschieden, die Suche nach dem Mann einzustellen, der gestern Mittag in eine Erdspalte in Grindavík gestürzt war. Úlfar Lúðvíksson kündigte seine Entscheidung in den Abendnachrichten an. Er sagte, die Bedingungen in der Spalten seien sehr unsicher und es sei nicht vertretbar, dort Retter abzuseilen. Die Spalte ist um die 20 Meer tief.
„Wir können unsere Rettungsaktivität dort nicht fortsetzen, die Suche ist daher eingestellt worden,“ erklärte Úlfur. Die Entscheidung ist den Angehörigen des Vermissten mitgeteilt worden. Seit Beginn der Suche gibt es keine Spur von dem Mann.

Er wird seit Mittwochmorgen vermisst, als sein Arbeitskollege den Unfall meldete. Wie zuvor berichtet, hatte sich der Mann alleine vor Ort befunden, als er in die Spalte stürzte, sein Kollege kam erst nach seinem Verschwinden an den Unfallort. Die beiden waren damit beschäftigt gewesen, die Erdspalte aufzufüllen. Der Vermisste hatte in einem letzten Schritt feines Material verdichtet, als sich die Erde unter ihm öffnete und er mitsamt seinem Verdichter in die Tiefe stürzte, so die Rekonstruktion des Unfalls. Das Arbeitsgerät war in der Spalte gefunden worden.

Die Suchbedingungen gestalteten sich ausgesprochen schwierig. Am Morgen sagte Hjálmar Hallgrímsson, ein Polizist aus der Einsatzleitung, die Verengung der Spalte habe es den Rettern sehr schwer gemacht, und die Suche in die Länge gezogen. Die Spalte weitet sich nach unten hin und reicht in ein bis zu 14 Meter tiefes Wasser. Dort ist auch mit einer Unterwasserdrone ohne Erfolg gesucht worden. An der Suche hatten sich um die 200 Retter beteiligt, darunter Mitglieder der Spezialeinheit, sowie speziell ausgebildete Bergretter und Ruinenretter.
Im Facebookbeitrag gibt es Fotos der Rettungseinheit Þorbjörn.

 

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