Grindavík: Monteure stellen Infrastruktur wieder her Skip to content
Reykjanes peninsula eruptions
Photo: Grindavík.

Grindavík: Monteure stellen Infrastruktur wieder her

Um die 100 Leute arbeiten in diesen Tagen unermüdlich daran, die Wasserversorgung und Heizung im von Erdbeben beschädigten Grindavík zu reparieren. Dafür war auch die Beseitigung von frischer , 700 Grad heisser Lava nötig. In einem Facebookbeitrag der Rettungseinheit Þorbjörn hatte es gehiessen, bei all diesen Arbeiten habe man Wert auf allergrösste Sicherheit der Beteiligten gelegt.

Leitungen und Lava schaufeln
„Sanitär- und Elektroteams, begleitet von Einsatzkräften, durchquerten die Stadt und arbeiteten hart daran, die Heizung in den Häusern wiederherzustellen. Der Umfang der Arbeiten variiert je nach Standort, es wurde jedoch alles versucht, um so viele Häuser wie möglich zu reparieren. Diese Arbeit ist zum Zeitpunkt der Niederschrift fast abgeschlossen.“
Elektriker von Landsnet und dem Versorgungsunternehmen HS Veitur haben die Hauptstromleitung zwischen dem Erdwärmekraftwerk Svartsengi und Grindavík wiederhergestellt.
Ausserdem wurde mit Hilfe schwerer Baumaschinen die Kaltwasserleitung erneuert. Dazu war es notwendig gewesen, eine erhebliche Menge an frischer, 700 Grad heisser Lava zu bewegen. Diese Arbeit verläuft nach Angaben der freiwilligen Retter sehr gut, und man hofft, dass bald wieder Wasser aus allen Hähnen kommt.

Zäune schützen vor Erdspalten
Mehrere hundert Meter Zaun ist im Ort errichtet worden, um Gebiete abzuzäunen, wo Erdspalten oder mögliche Einsturzkrater lauern könnten, vor allem im offenen Gelände, wo bislang keine Auffüllmassnahmen gegeben hatte, oder wo die Spalten sichtbar sind.
„Jeder der in diesen Tagen in Grindavík arbeitet, muss sich an strengste Sicherheitsvorkehrungen halten und erhält entsprechende Anweisungen. Jeder muss etwa eine Schutzweste und einen Helm tragen und von Einsatzkräften begleitet sein, die ein Gasmessgerät und Funkgeräte mitführen. In den Industriegebieten im Ostteil von Grindavík müssen die Leute mit Sicherheitsleinen ausgerüstet sein, während sie dort arbeiten.“

Mobile Stahlbrücke für mehr Sicherheit
Auch eine mobile fünf Meter lange Stahlbrücke ist nach Grindavík gebracht worden, um Spalten zu überbrücken und die Sicherheit der Anwesenden zu gewährleisten. Eine weiter Brücke ist geplant, damit mehrere Strassen gleichzeitig offengehalten werden könen.
„Alle diese Massnahmen sollen die Sicherheit der Leute in Grindavík verbessern, damit die Bergung von Wertgegenständen starten kann, sobald sich die Gelegenheit bietet.“ heisst es in dem Beitrag. Die Abholung von Wertgegenständen ist lange ein schwelendes Thema gewesen, konnte aber erst in Angriff genommen werden, nachdem die Risikoanalyse des Wetterdienstes für das Gebiet ein Betreten des Orts ermöglichte.

„Abschließend möchten wir allen, die in letzter Zeit an den Projekten in Grindavík teilgenommen haben, unseren tiefsten Dank aussprechen. Einigkeit und Zusammenarbeit zeichnen die Arbeit aus, wobei täglich bis zu 100 Personen an den Einsätzen beteiligt sind.”

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