Graugans ist geschützt, wird aber trotzdem gejagt Skip to content
Photo: Greylag goose.

Graugans ist geschützt, wird aber trotzdem gejagt

Das Jagdverbot auf Graugänse ist in Island nicht umgesetzt worden und auch in Zukunft soll es erlaubt sein, Graugänse zu schiessen, obwohl seit dem 1. Januar ein internationales Jagdverbot gilt, und zwar durch ein Abkommen, welches Island ebenfalls ratifiziert hat, berichtet Bændablaðið.

Nach Informationen des Ministeriums fü Umwelt, Energie und Klima haben Island und Grossbritannien Vorbehalte gegen die Änderung der Einstufung der Graugans in eine geschützte Kategorie geäussert, die zu dem Jagdverbot führte. Darüber hinaus ist die Art im Abkommen mit einem Sternchen gekennzeichnet, was bedeutet, dass trotz eines Jagdverbots die Jagd erlaubt ist, solange sie nachhaltig ist und im Einklang mit dem internationalen Bewirtschaftungs- und Schutzplan steht.

Im Ministerium beginnt man derzeit mit der Arbeit an einem solchen Plan, und zwar in Kooperation mit den Briten. Um zu gewährleisten, dass die Jagd auf Graugänse während der Erstellung des Plans auch weiterhin erlaubt ist, wurde die Änderung mit einem Vorbehalt versehen, wodurch mehr Flexibilität geschaffen wird.
Bei dem oben genannten internationalen Abkommen handelt es sich um das Schutzabkommen zu Afrika-Eurasischen Zugwasservögeln (AWEA). Auf der Konferenz der AEWA im vergangenen Herbst hatten die Briten vorgeschlagen, die Graugans im Abkommen mit einem Sternchen zu versehen, und die Vertreter Islands hatte den Vorschlag ebenso unterstützt wie die Vertreter der EU.

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