Gasbelastung und Konduktivität am Mýrdalsjökull Skip to content
Mýrdalssandur
Photo: Mýrdalssandur sand plain, the location of the mine.

Gasbelastung und Konduktivität am Mýrdalsjökull

Die Konduktivität im Gletscherfluss Múlakvísl ist für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch, und die Gasmessgeräte bei Láguhvoll zeigen Erdwärmedämpfe in dem Gebiet an, ist einer Bekanntmachung auf der Webseite des Wetterdienstes zu entnehmen. Der Wasserpegel des Múlakvísl sei aufgrund eines vermehrten Anteils an Erdwärmewasser gestiegen. Eine Gasbelastung im Fluss kann mit diesem Erdwärmewasser in Verbindung stehen, berichtet Vísir.

In den vergangenen Tagen hatte es im Vulkan Katla unter der Eiskappe des Mýrdalsjökull eine vermehrte Erdbebentätigkeit gegeben, Ende Mai hatte sich dort ein Bebenschwarm ereignet. Das schwerste Beben wurde am 30 . Juni mit einer Stärke von 4,4 aufgezeichnet.
Die Aktivität ist die stärkste seit dem Jahr 2016, und vor allem im Kötlujökull aufgetreten. Dies wird als Anzeichen für eine Erdwärmeaktivität gewertet, aber eine Magmabewegung könne dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Der Múlakvísl führt Wasser aus dem Kötlukökull und fliesst östlich von Vík í Mýrdal ins Meer.

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