Freiwillige beseitigen Offroadspuren und entdecken neue Spuren Skip to content
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Photo: Dagmar Trodler.

Freiwillige beseitigen Offroadspuren und entdecken neue Spuren

Gestern morgen machte sich die Ortsgruppe Ost des isländischen Allradclubs auf den Weg in die Berge, um dort Reifenspuren auf der Kverkfjallaleið nördlich des Vatnajökull zu beseitigen. Die Spuren waren vor gut drei Wochen dort von italienischen Touristen hinterlassen worden. Kurz nach der Offroadparty konnten sie gefunden und zu einer hohen Geldstrafe verurteilt werden. Ein erfahrener Hochlandmann bezeichnete die Reifenspuren als das üblste was er jemals gesehen habe.

Offroadspuren kosten ganzen Arbeitstag
Am Sonntagmorgen machte sich also ein Team aus acht Freiwilligen auf den Weg, bewaffnet mit Proviant, Rechen, Schaufeln und allem möglichen anderen, was bei der Spurenbeseitigung helfen könnte.
Als sie an der Stelle ankamen, hatten sich bereits andere Offroadaktivisten der vermeintlichen Freifahrt angeschlossen und die Spuren vertieft. Die Freiwilligen mussten auswählen, welche Spuren am schlimmsten aussahen und Vorrang hatten. “Wir haben am Ende dann das beseitigt, was wir am schlimmsten fanden, das was am hässlichsten aussah,” erklärte Jón Garðar Helgason vom 4×4 Club. Das war die Spur bei Kreppubrú ins Möðrudalur, und sie reichte so weit, dass die Männer am Sonntag nicht mal fertig wurden.
“Ausgerechnet hier ist nur Sand. Sand und Geröll. Das wird ziemlich tief, sodass das nicht so einfach mit dem Rechen ist. Das ist so unglaublich viel, das ist das Problem,” beschreibt Jón Garðar die Ausbesserungsarbeiten. Man reche über die Spuren so, dass die Linien nicht mehr zu sehen sind, bzw nicht mehr so aufällig in der Landschaft sind.

Neue Spuren vom Morgen
Nach zehn Stunden Arbeit machten die Freiwilligen sich wieder auf den Weg nach Hause, müde, aber ziemlich stolz, und staunten nicht schlecht, als sie in der Nähe des Möðrudalur neue Fahrspuren entdeckten, die am Morgen noch nicht dagewesen waren. “Wir haben das gleich der Polizei gemeldet,” bestätigt Jón Garðar.
Die drei Italiener waren unter anderem gefunden worden, weil ihr Fahrzeug bei der Fahrspassaktion beschädigt worden war.

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