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Erdbebenserie im Öræfajökull

Im Vulkan Öræfajökull im Süden Islands hat sich heute morgen um 10.04 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,0 ereignet. Das Beben war auf den Höfen der Umgebung deutlich zu spüren gewesen. Kurz vor 9 Uhr hatte es mit einer Stärke von 2,6 gebebt. Auch gestern waren schon kleinere Erschütterungen in dem Berg am Westrand des Vatnajökullmassivs aufgezeichnet worden.

„Zuletzt hatte sich im Oktober 2018 ein Beben der Stärke 3,0 ereignet. Im Herbst 2017 und bis Jahresgeginn 2019 hatte es Bebenserien mit einigen Unterbrechungen gegeben. Seitdem ist es dort eher ruhig gewesen,“ heisst es in einer Mitteilung der Vulkanabteilung beim Wetterdienst. Der Vulkan werde engmaschig überwacht.

Nach 300 Jahren Schlaf im Jahr 2017 erwacht
Öræfajökull ist einer der mächtigsten Vulkane Islands, und auch der höchste Berg des Landes. Nach der Besiedlung ist er zweimal ausgebrochen. Der plinianische Ausbruch im Jahr 1362 verwüstete die gesamte Region unterhalb des Berges, und aus dem einst fruchtbaren und ertragreichen Litla-Hérað wurde Öræfi, die Einöde. Der neue Name findet seit 1412 in Quellen Verwendung. Zuvor hatte der Berg Hnappafellsjökull, gehiessen, nach den Bergformationen, die sich auf 1800 Metern über NN erheben.
Der zweite Ausbruch fand im Jahr 1727 statt. Seitdem hatte Öræfajökull geschlafen, bis zum Herbst 2017.

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