Buckellachs breitet sich aus und bedroht heimische Fische Skip to content
Photo: Bering Land Bridge National Preserve / Wikimedia Commons. A humpback salmon.

Buckellachs breitet sich aus und bedroht heimische Fische

Immer mehr Buckellachse breiten sich in isländischen Flüssen aus und bedrohen die Fische der jeweiligen Ökosysteme. Gestern haben Angler Dutzende von Buckellachse im Fluss Eyjafjarðará gefangen, berichtet RÚV.
Der Buckellachs ist im Jahr 1960 zum ersten Mal in Island beobachtet worden. Seit 2015 steigen die Zahlen dieser nichtheimischen Art. Man vermutet, dass der Fisch von Russland und Norwegen nach Island gekommen ist.

Ein Angler hatte gestern einen ganzen Schwarm in der Eyjarfjarðará bemerkt und den Anglerverein alarmiert. “Die haben dann Angler ausrücken lassen, die den Fluss genau kennen, und sie gingen zu dem Ort wo dieser Schwarm gesehen wurde und fingen fast 30 Fische auf einmal,” sagte er.
Buckellachs kann durchaus gegessen werden, wenn er auf See gefangen wird. Im Frischwasser ist er nicht geniessbar. Die Eyjarfjarðará ist bekannt für ihren arktischen Saibling, deren Bestand in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist.
“Wenn der Buckellachs laicht und die Brut heranwächst, konkurriert sie natürlich mit der Saiblingbrut und der Brut des Zackenbarschs um Futter im Fluss,” erklärt Sigmundur Einar Ófeigsson vom Angelverein der Eyjafjarðará.
Angler werden gebeten, den jeweiligen Angelverein zu benachrichtigen, wenn sie Buckellachse in isländischen Flüssen finden. Die Behörden haben ausserdem eine bis 2025 befristete Genehmigung erteilt, den Buckellachs mit Netzen zu fangen.

 

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