Besucherquote für den Nationalpark Vatnajökull soll Belastung mindern Skip to content

Besucherquote für den Nationalpark Vatnajökull soll Belastung mindern

Für Reiseunternehmen, die Gruppenfahrten in den Nationalpark Vatnajökull anbieten, gibt es jetzt eine Besucherquote, berichtet RÚV. Sie soll mehr Sicherheit gewährleisten und die Belastung des Nationalparks mindern. Der Geschäftsführer des Nationalparks sagt, die meisten Unternehmen seien mit der Vereinbarung zufrieden.

Der grosse Nationalpark erstreckt sich über die gesamte Fläche des Vatnajökull Gletschermassivs und einige Aussenbezirke. In den vergangenen Jahren war der Park von Touristenströmen besucht worden, immerhin befinden sich so einige Highlights innerhalb seiner Grenzen. Viele Reiseunternehmen veranstalten organisierte Touren und jeder hatte bislang soviele Touristen mitnehmen dürfen, wie er wollte.
Damit ist nun Schluss, der Nationalpark hat Vereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen, nach denen sie eine Art Quote beantragen können. Sie erhalten die Erlaubnis, jeden Tag mit einer bestimmten Anzahl an Touristen an einen bestimmten Ort zu fahren. Damit will man die Belastung der Natur verringern, die Sicherheit der Besucher gewährleisten und das Reiseerlebnis verbessern.

Quote ging an jedes antragstellende Unternehmen
“Etwa im Südteil des Natinalparls, da haben wir uns an die Unternehmen gewandt, die Touren in Eishöhlen und auf die Gletscher veranstalten. Im Angebot waren 3300 Touristen pro Tag. Das war die Grenze, von der man annahm, sie eigne sich für das Gebiet, ohne das Reiseerlebnis der Touristen einzushränken und gleichzeitig aber ihre Sicherheit zu gewährleisten.” erklärt Magnús Guðmundsson, der Geschäftsführer des Vatnajökull Nationalparks.
Insgesamt bewarben sich 27 Unternehmen um die Quote, alle erhielten ihren Anteil, aber natürlich nicht alle die Anzahl, die sie sich gewünscht hatten. Vor allem grössere Unternehmen hatten sich mit weniger Urlaubern zufriedengeben müssen. Die meisten Unternehmen befänden sich vor Ort, doch auch Reiseveranstalter aus anderen Gebieten hätten die gleichen Chancen, da es nicht gestattet sei, Veranstalter zu bevorzugen. Vielmehr schaue man auf die Unternehmensgeschichte, wieviel Erfahrung beim Anbieter vorhanden sei, und wie es um Ausbildung und Berufserfahrung der Reiseleiter bestellt sei.

Die meisten seien mit ihrem Anteil zufrieden. “Da sind einige wenige, die sich eine grössere Zahl erhofft hatten. Aber die allermeisten sind zufrieden, und wir sind auch im Gespräch mit den Veranstaltern darüber, wie wir die Zuteilung bei der nächsten Beantragung verbessern können.

Die Verträge gelten für ein Jahr und sollen aber möglicherweise verlängert werden. Jeder Veranstalter zahlt für seine Quote 50.000 Kronen an den Nationalpark. Für die Zukunft ist denkbar, dass eine Personentaxe fällig wird, doch damit wolle man in Zeiten der Pandemie nicht anfangen, sagte Magnús.

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