Amerikanische Zecke in freier Natur gefunden Skip to content
Photo: Amblyomma americanum tick. Wikimedia.

Amerikanische Zecke in freier Natur gefunden

Eine seltsame Zecke hat Friðrik Jónsson am Ohr seines Hundes gefunden. Sie stellte sich als amerikanischen Ursprungs heraus und kann lebensgefährliche Fleischallergien verurachen, berichtet Vísir. Rund um den Biss hatte sich eine Entzündung gebildet und der Hund musste mit Antibiotika behandelt werden. Friðrik meint, ihr gemeinsames Spaziergebiet erstrecke sich zwischen dem Westteil der Stadt, über die Ægissíða bis zum Park Hljómskálagarðurinn.

Europäische Zecken sind inzwischen häufig gesehene Gäste in Island, doch diese, so stellte sich bei einer Untersuchung im Experimentallabor der Universität heraus, stammte nicht etwa aus Europa, sondern aus dem südlichen Amerika und Mexiko. Die blutsaugende Zecke der Species Amblyomma americanum war zuvor in Island schon gefunden worden, und zwar an amerikanischen Touristen, die gerade aus dem Flugzeug gestiegen waren.
Neu ist, dass die Zecke in der isländischen Natur auftaucht.

Eine Zecke, die sich in Island regelmässig findet, ist die Waldzecke. Sie kommt mit den Zugvögeln und überlebt den Winter hier, erklärte die Biologin Guðný Rút Pálsdóttir im Keldur-Labor. Auch der Papageitaucher bringt gerne eine spezielle Zecke mit.
Haustiere sind natürlich auch in Island der Hauptwirt für Zecken, die zum Teil heftige und langwierige Krankheiten übertragen können. Die amerikanische Zecke ist da keine Ausnahme, sie kann nämlich eine lebensgefährliche Fleischallergie auslösen, die sich erst sechs bis acht Stunden nach Fleischkonsum zeigt. Das Allergen befindet sich im Speichel der Zecke.
Fluggäste sollten daher vor allem in den Sommermonaten stets mit frischgewaschener Kleidung ins Flugzeug steigen, um sowenig “Gäste” wie möglich auf die Insel zu transportieren.

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