Alter Leuchtturm Gjögurviti im Sturm umgekippt Skip to content
Gjögurviti, viti
Photo: Jón Guðbjörn Guðjónsson. Gjögurviti. .

Alter Leuchtturm Gjögurviti im Sturm umgekippt

Der alte Leuchtturm Gjögurviti in Strandir in den Westfjorden ist dem Unwetter der letzten Tage zum Opfer gefallen. Mitarbeiter am Gjögur-Flughafen fand die Trümmer des rostigen Eisengerüsts, als sie gestern zum Dienst kamen. Der Leuchtturmwächter hält es für unabdingbar, dass so schnell wie möglich ein neuer Leuchtturm errichtet wird, berichtet Vísir.

Der alte Turm sei verrostet und teilweise durchgerostet gewesen, heisst es im Lokalblättchen Litla Hjalla. “Ich wusste dass das irgendwann passiert,” sagte Jón Guðbjörn Guðjónsson, der früher als Leuchtturmwächter tätig war und ihn heute nur noch überwacht. Das Eisengerüst sei mindestens seit 1995 nicht mehr überholt worden und habe all die Jahre vor sich hin gerostet. Einmal sei auch ein Blitz eingeschlagen. Der Elektriker der für den Leuchtturm verantwortlichen Behörde sei ein bis zweimal pro Jahr gekommen, um die Stromversorgung zu prüfen und habe den maroden Zustand fotografiert, doch weder Seefahrtsbehörde noch Strassenverwaltung hätten etwas unternommen.

Vor vier Jahren habe man ihm dann aus Sicherheitsgründen untersagt den Turm zu besteigen, um die Lampe zu reinigen und nach dem Rechten zu schauen.
Jón hält es für unabdingbar, einen neuen Turm an der gleichen Stelle aufzustellen, um Schiffen den Weg durch die Schären zu weisen. “Das reicht nicht aus, dort nur ein Licht zu haben, wenn der Leuchtturm nicht steht,” sagt er.
Der 24 Meter hohe Gjögurviti war im Jahr 1921 errichtet worden.

 

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