Sandbank vor Jökulsárlón lieber nicht betreten, warnt Rangerin Skip to content

Sandbank vor Jökulsárlón lieber nicht betreten, warnt Rangerin

Vor der Mündung der Gletscherlagune Jökulsárlón hat sich eine grosse Sandbank gebildet, die Besuchern natürlich nicht verborgen geblieben ist. Ein Ausflug auf diese Sandbank ist jedoch nicht ungefährlich. Die Ranger des Nationalparks warnen davor, die Sandbank zu betreten, auch wenn es in den Füssen juckt, sich mal mitten ins Meer zu stellen. Die Gezeiten machen vor der Gletscherlagune nicht halt und können den Sand in kürzester Zeit hinwegspülen.

Die meisten der zahlreichen Besucher dieser Tage interessieren sich für die weissblauen Eisberge auf der Lagune. Doch kältebedingt sieht man davon zur Zeit wenig, denn je kälter es ist, desto seltener kalbt der Gletscher. Da kam die Sandbank gerade recht. Sie habe sich am Strandabschnitt Vestri-Fellsfjara gebildet und sehe von weitem ganz so aus, als ob sie die Lagune verschliesst, meint Rangerin Steinunn Hödd Harðardóttir. Vermutlich sei der Sand mit dem Lagunenwasser aufgeschwemmt worden.

“Das kann passieren, wenn der Fluss Sediment vom Gletscher mit sich führt, und wenn er in der Mündung angekommen ist, verliert er die Kraft und dann sinkt das Sediment zu Boden und bildet so eine Sandbank, die dann nach einiger Zeit wieder verschwindet,” erklärt Steinunn. Die Gezeiten wandern den Fluss hinauf bis in die Lagune hinein. Beim Rückgang nehmen sie den aufgeschwemmten Sand wieder mit.

“Das ist sehr verlockend, auf diese Sandbank hinauszuwandern. Sicher nicht unwahrscheinlich, dass man dort auch Seehunde sieht. Aber ich empfehle nicht dass die Leute da hinausgehen, weil man nie weiss, wie die Wellen sich verhalten. Man schaut sich das besser aus der Entfernung an.” Steinunn sagt, sie habe solche Sandbänke schon zuvor gesheen, die seien alle innerhalb von Wochen wieder verschwunden.

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