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Photo: Sævar Guðjónsson, Veðurstofa Íslands. .

133 Schneelawinen in zehn Tagen

Eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Schneelawinen hat sich in den vergangenen Tagen im Osten Islands, im Norden und in den Westfjorden ereignet. Einer Mitteilung des Wetterdienstes zufolge wurden in den vergangenen zehn Tagen 133 gemeldete Schneelawinen gezählt, die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher. Für die nördlichen Westfjorde, den Norden und Osten des Landes gilt daher auch weiterhin die Unsicherheitsstufe des Zivilschutzes.

Die meisten der 133 Lawinen ereigneten sich in den Westfjorden (52) und im Nordosten (41), an dritter Stelle stehen die Ostfjorde mit 24 Lawinen.
“Es ist klar, dass manche Lawinen abgegangen sind, ohne dass sie gemeldet wurden. Manche gehen in abgelegenen Regionen nieder, andere werden nicht bemerkt, und längst nicht alle Schneelawinen werden dem Weterdients gemeldet,” heisst es in der Mitteilung des Wetterdienstes.
In den genannten Regionen hatten sich zuvor schwere Schneefälle ereignet, und die Schneedecke an steilen Hängen wird als instabil bewertet. Dem Wetterdienst zufolge sind manche Lawinen sogar bei Windstille abgegangen.

Auch grössere Strassen waren diesmal betroffen und mussten gesperrt werden, wie etwa die Öxnadalsheiði am 23. Januar. Die Strassenverwaltung informiert über lawinenbedingte Sperrungen, der Wetterdienst ist für das Lawinenrisiko zuständig.
Niemand wurde bislang verletzt, allerdings hat eine der Lawinen im Kolbeinsdalur (Skagafjörður) drei Pferde getötet und eine Hütte zerstört. Die Lawine im Skarðsdalur richtete grosse Schäden im Skigebiet von Siglufjörður an, in Eskifjörður wurde unter anderem ein Schiessgelände schwer beschädigt.

 

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