Ausländische Investoren verprellt

Ausländische Investoren haben das Interesse am Erwerb eines fast 30 prozentigen Anteils an der Bank Íslandsbanki (vormals Glitnir) verloren, nachdem der Oberste Gerichtshof von Island im Juni Fremdwährungskredite für illegal erklärt hat.

Papageientaucher in Gefahr

Wahrscheinlich werden dieses Jahr nur wenige Papageientaucherküken auf den Westmännerinseln, den Inseln Akurey und Papey und dem Vogelfelsen Ingólfshöfdi überleben.

Jahrhundertwende-Festival in Südisland

Die Stadt Eyrarbakki in Südisland wird am nächsten Wochenende ihr zweites jährliches Jahrhundertwende-Festival feiern. Die Bewohner werden sich in der Mode der Zeit um 1900 kleiden und die Besucher werden ermuntert, ihnen nachzueifern.

Zweijährige fiel in heisse Quelle

Ein zwei Jahre altes Mädchen, das am Montag Abend in den Abfluss der aufsteigenden heissen Quelle Strokkur im Geysir-Gebiet in Südisland fiel, erlitt schwere Verbrennungen.

Nordisländisches Archäologieprojekt läuft gut

Von dem Gebiet um Kolkuós im nordisländischen Skagafjord, das als Hafen und Handelsposten für den Bischof von Hólar diente, haben sich Archäologen einen guten Überblick verschafft. Die sechs Ausgrabungsstätten stammen wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert.

Tourismusindustrie mit Sommer zufrieden

Es hat den Anschein, als erwiese sich die diesjährige Touristensaison in Island als erfolgreich – trotz des Rückschlags durch den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im Frühjahr. Die Eruption könnte sogar einen positiven Langzeiteffekt auf den Tourismus haben.

Bürgermeister Gnarr führt Gay Pride Parade an

Der Bürgermeister von Reykjavík, Jón Gnarr, führte am vergangenen Samstag die Schwulen- und Lesbenparade „Gay Pride“ an. Er trug ein geblümtes Kleid und eine Perücke und winkte der Menge von einem Festwagen zu.

Spassberufe im Telefonbuch

Lustige Berufsangaben im Telefonbuch ja.is registrieren zu lassen erfreut sich wachsender Beliebtheit in Island. Es gibt Leute, die sich als Häschen, Clown, Geisterjäger oder Witzbold eintragen lassen wollen.

Tunnel-Instandsetzung für eine Milliarde Kronen

Die Reparaturen an den isländischen Tunneln, die bis 2014 abgeschlossen sein sollen, werden schätzungsweise 1 Milliarde ISK (6,4 Millionen Euro) kosten. Es ist jedoch fraglich, ob alle Instandsetzungen durchgeführt werden können, da die notwendigen staatlichen Zuschüsse nicht gesichert sind.

Vulkanausbruch entfacht Interesse an Geowissenschaften

Die Bewerbungen für den Fachbereich Geowissenschaften an der Universität Island (HÍ) haben für das kommende Semester merklich zugenommen. Es scheint, als habe der Vulkanausbruch im Eyjafjallajökull verstärktes Interesse an diesem Studienfach geweckt.

Massenentlassungen in Island

430 Menschen haben in diesem Jahr ihre Arbeit durch 18 Massenentlassungen verloren. Allein im Juli wurde 89 Beschäftigten gekündigt, heisst es auf der Webpage des isländischen Arbeitsamtes.

Ohrentaucher-Bestand erholt sich

Drei Ohrentaucherpaare haben in diesem Sommer am See Höfdavatn im ostisländischen Fljótsdalshérad gebrütet. Die Zahl der Ohrentaucher im Land hat in Folge der Entwässerung der Moore beträchtlich abgenommen, aber nun scheint es, als erhole sich der Vogelbestand wieder.