Pferde und Schafe aus Schneewehen gegraben Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Pferde und Schafe aus Schneewehen gegraben

Nicht nur die Menschen im Norden des Landes, die teilweise bis zu 50 Stunden ohne Strom in ihren Häusrn sassen, hatten unter den Auswirkungen des schweren Schneesturms zu leiden. Auch Tiere waren betroffen.

Zehn Pferde von Bauer Magnús Ásgeir Elíasson auf Stóra-Ásgeirsá steckten in einer riesigen Schneewehe fest, die der Sturm über Nacht aufgebaut hatte. Von Stute Freyja sei nur die Nase zu sehen gewesen, schrieb Magnús in einem Beitrag auf seiner Facebookseite. Magnús und seine Nachbarn schaufelten aus allen Kräften und konnten das feststeckende Pferd befreien. Es erholte sich im warmem Stall recht schnell.

In Þingeyrarsýsla mussten elf Pferde aus Schneewehen befreit werden, hier halfen freiwillige Mitglieder der Rettungseinheit Brák aus dem Borgarfjörður, die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien, berichtet RÚV, Fotos sieht man im Link .Auch an anderen Orten im Norden wurden Pferde unter schweren Schneewehen begraben und mussten ausgegraben werden, nicht alle von ihnen überlebten. Hier sieht man ein Video von Pferden, die befreit werden konnten.

In Grímsnes im Süden des Landes hatten am Mittwoch 24 Mutterschafe aus einer riesigen Schneewehe herausgeschaufelt werden müssen. Auch hier leisteten die freiwilligen Retter Hilfe. Die Schafe waren seit dem Morgen gesucht worden, eins von ihnen überlebte die Schneewehe nicht.

Pferde werden in Island im Winter in der Regel draussen gehalten, wenn sie nicht als Reitpferde genutzt werden. Auf den Weiden gibt es fast überall natürlichen Wetterschutz in Form von Hügeln oder Senken, sodass Herden das Schlimmste dort abwettern kann.

Die Veterinäraufsichtsbehörde MAST veröffentlichte gestern eine Meldung, in der sie Pferdehalter aufforderte, mit der Heufütterung zu beginnen und den Ernährungszustand der Pferde zu überwachen. Die anrollende Kältewelle nach dem Orkan rufe nach vermehrter Kontrolle und Sorge um draussen gehaltene Tiere. Pferde, die ganzjährig draussen gehalten werden, müssten in einem guten Futterzustand sein.

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