Zwei mögliche Fälle von Affenpocken in Island aufgetaucht Skip to content

Zwei mögliche Fälle von Affenpocken in Island aufgetaucht

Bei zwei Männern ist in Island nach einem Test die Infektionskrankheit Affenpocken diagnostiziert worden, lässt das Gesundheitsamt wissen. Die Proben sollen zur weiteren Diagnostik ins Ausland verschickt werden. Es gibt aber eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Erstdiagnose korrekt war. Die beiden könnten sich die Infektion bei einer Reise nach Europa zugezigen haben. Keiner von ihnen ist bislang ernsthaft krank.

“Affenpocken ist keine hochansteckende Viruserkrankung, die Infektion wird vor allem durch engen und längeren Kontakt übertragen, wie Sexualverkehr, aber auch durch Tröpfcheninfektion. Die Infektion kann auch durch Kleidung, Handtücher und Bettwäsche übertragen werden.” erklärt das Gesundheitsamt.
Eine Person mit Affenpocken kann für bis zu drei Wochen ansteckend sein. Das Infektionsrisiko ist erst vorbei, wenn das letzte Bläschen auf der Haut verheilt ist. Daher muss ein Infizierter in Quarantäne und mit bis zu drei Wochen Isolierung rechnen.

Alle Personen, die bei sich Pocken oder Bläschen auf der Haut, vor allem nahe der Geschlechtsteile entdecken, sollten sich sofort isolieren und die Abteilung für Haut- und Geschlechtserkrankungen, die Infektionsabteilung an der Uniklinik oder ihren Hausarzt kontaktieren, um sich beraten zu lassen, wie es diagnostisch und therapeutisch weitergeht. Enger Kontakt, vor allem Sexualkontakt sollte vermieden werden, besonders gilt dies für Auslandsreisen.
Derzeit arbeitet das Gesundheitsamt in Kooperation mit der Arzneimittelbehörde am Kauf von Antivirus-Medikamenten und Impfstoffen, die bei ausgewählten Personen zum Einsatz kommen könnten.

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