Zuwenig Köche für den hohen Bedarf der Gastronomiebranche Skip to content

Zuwenig Köche für den hohen Bedarf der Gastronomiebranche

Der Geschäftsführer der Hotel- und Lebensmittelschule am Gymnasium in Kópavogur sagt, die geringe Zahl an Kochschülern sei besorgniserregend für die Gastronomiebranche. Vor der COVID Pandemie seien 400 Schüler im Kurs gewesen, jetzt zählte man nur noch 200. Sieben Kochschüler haben in diesem Frühjahr ihre Ausbildung beendet, benötigt würden aber 40, um die Nachfrage der Branche zu befriedigen, berichtet RÚV.

Zu wenig Köche für zuviele Restaurants
Haraldur Sæmundsson, der Geschäftsführer der Hotel- und Lebensmittelschule am Gymnasium in Kópavogur erklärt: „Die Schule hat nach COVID wieder geöffnet und wir haben soviel Schüler aufgenommen wie wir nur konnten, obwohl die Ausbildung vielleicht nicht für jeden gepasst hat. Und natürlich sind einige ausgefallen und nicht zurückgekommen. Das ist natürlich eine Sache die untersucht werden muss, was ist der Grund dafür, dass Leute ausfallen und nicht zurückkehren.“
Mit dem Anstieg der Restaurantzahlen in den letzten Jahren ist auch die Nachfrage nach ausgebildetem Fachpersonal gestiegen. Es bereite ihm Sorge, dass so wenige ihre Ausbildung beendeten, während gleichzeitig die Nachfrage so gross sei.

Lange Arbeitstage und hohe Belastung
Auch fertige Köche mit Berufserfahrung verliessen die Branche. Die langen Arbeitstage spielen Haraldur zufolge da durchaus eine grosse Rolle. „Das sind nicht viele Erwachsene, die den Job jeden Tag machen. Wir können ruhig sagen, da sind kaum ältere Köche, die den Job immer noch machen. Das ist eine hohe Belastung, richtig schwere Arbeit. Aber das ist auch eine tolle Arbeit, die ohne Ende Türen öffnet, hier im Land wie im Ausland.“

Haraldur spricht sich dafür aus, nachzuforschen, was die junge Generation eigentlich will, wenn es um Bildung geht. Ausserdem müsse man die Qualität der Kochausbildung besser bewerben. „Was können wir tun, damit die Ausbildung und der Job einladender werde, damit die Leute länger bleiben? Muss man über veränderte Arbeitszeiten nachdenken? Muss man sich die Belastung mal näher anschauen?“ Sinniert er. „Wir müssen prüfen, was wir tun können, um junge Menschen länger in der Ausbildung zu halten und sie einladender gestalten, damit die Leute bleiben.“

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