Zensus 2021 zeigt Veränderungen in der Gesellschaft auf Skip to content
Crowds gathered at Austurvöllur to show solidarity with Norway.
Photo: Golli. .

Zensus 2021 zeigt Veränderungen in der Gesellschaft auf

Das Statistische Amt hat kürzlich demografische Daten aus dem Zensus 2021 veröffentlicht. Nachfolgend eine Auswahl, den gesamten Report findet man hier.
Am 1. Januar 2022 waren in Island 359,122 Einwohner gemeldet, ein Anstieg von 13,8 Prozent im Vergleich zum letzten Zensus im Jahr 2011. Es gibt nach Angaben des Statistischen Amtes jedoch eine Diskrepanz von 10.000 Personen, die zwar gemeldet sind, sich aber nicht mehr in Island befinden.

Das Bevölkerungswachstum gestaltet sich je nach Landesteil recht unterschiedlich. Die Region Suðurnes verzeichnet einen Zuwachs von 28 Prozent, in Südisland sind es 19 Prozent, und in der Hauptstadtregion leben 15 Prozent mehr Personen als 2011. Am wenigsten zieht es Leute in den Nordwesten (0,6 Prozent) und in die Westfjorde (1,6 Prozent)
Diese Zahlen erzählen jedoch nicht die ganze Geschichte. Auch wenn keine Region ein Minus verzeichnet, so wandern immer mehr Landbewohner in die Städte ab. Westisland mit der Stadt Akranes etwa sieht einen Bevölkerungszuwachs, ohne Akranes schwindet die Bevölkerung in der Region.

Im Durchschnitt leben in Island 3,5 Einwohner pro Quadratkilometer. Und auch auf der Insel werden die Leute alt. Im Jahr 2011 lag der Anteil der über 67-Jährigen bei 11 Prozent, heute liegt diese Zahl bei 13 Prozent.
Auch das Geschlechterverhältnis hat sich seit dem letzten Zensus etwas gewandelt. Im Jahr 2011 waren 49,9 Prozent der Isländer weiblichen Geschlechtes. Die aktuelle Zahl liegt bei 49 Prozent.

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