Wikingerhof im Scrapie-Grab freigelegt Skip to content

Wikingerhof im Scrapie-Grab freigelegt

Eine alte und bislang nicht bekannt gewesene Hofstätte ist während einer Keulungsaktion der Veterinäraufsichtsbehörde MAST in Grófargili bei Varmahlíð entdeckt worden. Dort fanden sich bei Grabungen in einem Aschehaufen eine Messerklinge, ein Messerschaft, verschiedene Gegenstände aus Eisen, Tierknochen, Handspindelsteine und Steinbrocken aus einer Kochstelle.  Man geht nach Beurteilung der Ascheschicht davon aus, dass die Fundstücke aus der Zeit von vor dem Jahr 980 stammen, berichtet bbl.is.

Das an Scrapie erkrankte Vieh war gekeult und verbrannt worden, vor Ort sollte nun allerlei Material, welches die Krankheit übertragen könnte, vergraben werden. MAST hatte den Ort bei einer Ruine ausgesucht, die namentlich in der Umgebungskarte eingetragen ist. Oberhalb der Ruine befand sich ein alter Bullenstall, den man abriss, an der Stelle sollte das Scrapiegrab entstehen.

MAST informierte vorab die Archäologen des Naturhistorischen Institutes von der Grabung, die sich das Gelände vor dem Bagger anschauten und tatsächlich den alten Aschehaufen entdeckten. Aus der Scrapiegrabung wurde daraufhin eine wissenschaftliche Grabung, wo die obengenannte Gegenstände das Licht des Tages erblickten. Sie werden zur archäologischen Abschlussarbeit ins Nationalmuseum verbracht.

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