Whistleblower ab 2021 per Gesetz geschützt Skip to content
Photo: A screenshot from Kveikur. Jóhannes Stefánsson, whistleblower who came forward about seafood company Samherji’s alleged bribery in Namibia..

Whistleblower ab 2021 per Gesetz geschützt

Das isländische Parlament hat sein erstes umfassendes Gesetz zum Schutz von sogenannten “whistleblowern” verabschiedet. Damit werden nun Angestellte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor geschützt, die in gutem Glauben Informationen oder vertrauliche Daten über Gesetzesverstösse ihrer Arbeitgeber oder verwerfliches Verhalten im Betrieb weiterleiten. Das Gesetz soll Anfang 2021 in Kraft treten.

Dem Gesetz zufolge ist es keine Verletzung der Geheimhaltungspflicht mehr, wenn Daten oder Informationen weitergegeben werden. Der Angestellte muss keine Strafen oder Schadensersatzforderungen mehr fürchten, er kann auch nicht mehr verwaltungsrechtlich belangt werden oder muss damit rechnen, dass seine Arbeitnehmer rechte beschnitten werden.

Das Gesetz macht einen Unterschied zwischen dem whistleblowing innerhalb einer Organisation, und in der Öffentlichkeit und geht davon aus dass der öffentliches whistleblowing normalerweise nicht erlaubt ist, ausser der Angestellte hat die fragliche Angelegenheit zunächst im Unternehmen selbst auf den Tisch gebracht, und wenn es sich um einen Gesetzesbruch handelt, welcher mit Gefängnis bestraft wird oder von hohem öffentlichen Interesse ist.

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