Vogelgrippe in Seeadler gefunden Skip to content
eagle örn náttúrustofa vesturlands
Photo: Náttúrustofa vesturlands/Facebook.

Vogelgrippe in Seeadler gefunden

Zum ersten Mal ist die Vogelgrippe in einem Seeadler gefunden worden, berichtet RÚV. Die Veterinäraufsichtsbehörde MAST bittet die Öffentlichkeit, jeden verendeten wilden Vogel zu melden, wenn nicht offensichtlich ist, dass er durch einen Unfall verendet ist.

In Europa bleibt die Bedrohung für Wildvögel und Geflügel durch die Vogelgrippe weiterhin gross. Bei einem im vergangenen Oktober tot aufgefundenen Seeadler ist nun das Vogelgrippevirus gefunden worden, zum ersten Mal auf der Insel.
Die Fachtierärztin für Vögel bei MAST, Brigitte Brugger, sagte RÚV gegenüber, die Seuche grassiere wie schon im vergangenen Winter in Europa, diesmal noch heftiger als zuvor, und “noch weiter verbreitet unter den Wildvögeln, und sie findet sich in den Winterquartieren unserer Zugvögel.”

Vogelgrippe für Menschen nicht gefährlich
Für den Menschen stelle die Vogelgrippe keine Gefahr dar. “Es ist für die derzeit gefundenen Virenstämme in Europa eher unwahrscheinlich, aber es ist trotzdem immer richtig, gute Hygienemassnahmen einzuhalten, wenn die Leute mit toten Vögel umgehen.” erklärt Brigitte.

Findet man einen verendeten Vogel, sollte man ihn am besten gar nicht erst anfassen. Muss man ihn berühren, sollte man Einmalhandschuhe tragen und den Kadaver in eine Plastiktüte stecken, oder den Vogel mit der Tüte aufheben und sie über dem Kadaver gut verschliessen. Alle Geflügelhalter, auch die mit drei zahmen Hühnern im Garten, sollten jetzt, wo die Zugvögel auf die Insel zurückkehren, ihre Infektionsschutzmassnahmen für das Geflügel überprüfen.

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