Skulptur in Djúpivogur zieht nach tödlichem Unfall um Skip to content
Photo: Golli. The egg sculpture in Djúpivogur.

Skulptur in Djúpivogur zieht nach tödlichem Unfall um

Nach einem tödlichen Unfall im ostisländischen Djúpivogur wird dort eine Skulptur an einen anderen Ort umgezogen. Anfang letzter Woche starb ein Tourist um die 60, nachdem er von einem Baufahrzeug überrollt worden war, während er die Installation des Künstlers Sigurður Guðmundsson betrachtete. Sigurður und Bürgermeister Björn Ingimarsson entschieden daraufhin in der vergangenen Woche, dass die Skulptur an eine andere Strandpromenade in dem Städtchen zu stehen kommen soll.

Im Hafen von Djúpivogur, wo der Mann überfahren wurde, wird derzeit kräftig gebaut. Fussgänger sind durch ein Seil vom Verkehr getrennt, dieses Seil war jedoch aus Betriebsgründen zum Zeitpunkt des Unfalls entfernt worden.
„Es ist nicht sicher, dass diese Befestigung den Unfall verhindert hätte, weil die Besucher nicht alle den markierten Fussweg nehmen, daher sind wir einer Meinung darin, dass der Umzug des Kunstwerks von dem Gelände notwendig ist,“ heisst es in einem Schreiben der Gemeinde.
„Wir betrauern den tragischen Unfall, der sich an dem Kunstwerk ereignet hat, und wollen alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass soetwas wieder passiert,“ heisst es weiter.
Das Kunstwerk besteht aus 34 riesigen Vogeleiern aus poliertem Stein. Als die Eier im Jahr 2009 aufgestellt wurden, hatte es im Hafen von Djúpivogur nur wenig Verkehr gegeben. Seitdem ist aus dem beschaulichen Örtchen jedoch ein industrielles Zentrum geworden, welches in naher Zukunft noch weiter wachsen wird.

 

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